Ein lebendiger, trockener Rotwein vom Balaton, der die autochthonen ungarischen Rebsorten Kékfrankos, Kékbakator und Hajnos kék mit nur 11% Alkohol zu einem frischen, rotbeerigen Trinkerlebnis vereint.
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Leuchtendes Granatapfelrot mit jugendlicher Klarheit.
Aroma
Spritzige Rotbeerfrucht mit Himbeere und Sauerkirsche, dazu ätherische Kräuter und eine feine florale Duftigkeit.
Geschmack
Belebende Säure und feiner Gerbstoff, leichtfüßig und erfrischend mit saftiger roter Frucht.
Charakter
Ein lebendiger, tänzelnder Naturwein voller Frische und rustikaler Authentizität, der mit seiner niedrigen Alkoholstärke und vibrierenden Säure puren Trinkfluss verspricht.
Dazu
Ungarisches Gulasch, gebratene Entenbrust mit Rotkohl oder würzige Linsengerichte mit geräuchertem Paprika.
Besonderheiten
Diese Assemblage bewahrt fast vergessene ungarische Rebsorten wie Kékbakator und Hajnos kék, die auf vulkanischem Basaltboden am Szent György-hegy wurzeln und dem Wein eine einzigartige mineralische Spannung und aromatische Komplexität schenken.
Verkostungsnotiz
Farbe & Aussehen
Granatapfel mit kühlem, leicht violettem Rand – leuchtend und durchaus jugendlich, mit einer gewissen durchscheinenden Zartheit, die auf den moderaten Alkoholgehalt von 11,0% Vol. hinweist.
Nase
Ein sprühender Duft nach Himbeere und Sauerkirsche, dazu ätherische Kräuter und eine florale Note, die an Bergwiesen denkt. Die Aromatik wirkt kühl, präzise und von einer belebenden Frische getragen, die sofort an die vulkanischen Höhen des Szent György-hegy erinnert.
Gaumen
Am Gaumen tanzt der Wein mit belebender Säure und feinem, fast zartem Gerbstoff. Die rote Frucht bleibt präsent, wird aber von einer mineralischen Struktur getragen, die dem Wein Länge gibt. Trocken, schlank, mit einer gewissen rustikalen Authentizität, die dennoch elegant bleibt.
Abgang
Der Abgang ist mittellang und erfrischend, mit einem Nachhall von roten Beeren und einer leicht erdigen Note, die an die basaltigen Böden denken lässt. Ein Wein, der nicht aufdringlich ist, aber bleibt.
Terroir & Herkunft
Die Reben wurzeln am Südhang des Szent György-hegy, einem vulkanischen Berg am Nordufer des Balaton. Auf Basalt, Lehm und eisenreicher Braunerde wachsen die Reben in Höhen zwischen 118 und 180 Metern. Das pannonische Klima sorgt für warme Tage und kühle Nächte, was die Frische der Trauben bewahrt.
Rebsorte & Vinifikation
Eine Assemblage aus Kékfrankos (Blaufränkisch), Kékbakator und Hajnos kék – zwei fast vergessene ungarische Sorten, die Finesse und aromatische Komplexität beisteuern. István Bencze vinifiziert mit minimaler Intervention, spontaner Vergärung und Ausbau in Amphoren oder gebrauchten Holzfässern, unfiltriert und ungeschönt.
Speiseempfehlungen
Perfekt zu gegrilltem Gemüse, ungarischem Gulasch oder gebratenem Hähnchen. Auch zu würzigen Wurstwaren oder Pilzgerichten eine spannende Wahl. Die lebendige Säure macht ihn zum idealen Begleiter für Gerichte mit Tomaten oder Paprika.
Besonderheiten
Was diesen Wein auszeichnet, ist die Verbindung von autochthonen Rebsorten mit der kompromisslosen Naturweinphilosophie von István Bencze. Die biodynamische Bewirtschaftung und die Vinifikation in Amphoren verleihen dem Wein eine unverfälschte Ausdruckskraft, die das vulkanische Terroir in seiner ganzen Komplexität widerspiegelt. Ein Wein, der zeigt, dass Ungarns Naturweinszene längst auf internationalem Niveau angekommen ist.