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Roc des Anges

Das Roussillon sorgt seit einer ganzen Weile für Aufsehen. Doch das Weingut Roc des Anges ist erstaunlicherweise immer noch ein Geheimtipp. Dabei haben sich Marjorie und Stéphane Gallet still und heimlich an die Spitze der Region herangearbeitet.

Sie begeistern durch ihre eleganten, zeitlosen Weine mit mediterranem Flair. Die Mischung aus kargen Böden, dem warmen Faktor des Mittelmeers und den kühlen Winden aus den Pyrenäen funktioniert hier perfekt.

Aus Grenache Gris und Macabeu kreieren sie harmonische Weißweine, die ihre Region vertreten, zur mediterranen Küche sehr gut passen und viel Charakter mitbringen. Wie Marjorie ruhen die Weine absolut in sich. Pi Vell ist ein reiner Macabeu. Diese Rebsorte findet man vor allem hier in der Region. Pi Vell profitiert von einer sehr herben, zitronigen Aromatik, die mit Salzigkeit und getrockneten Kräutern kongenial im Glas duftet.

Der Segna de Cor ist eine rote Cuvée aus dem who is who die regionalen Rebsorten: Grenache, Carignan und Syrah. Dunkle, würzige Aromen, mediterrane Kräuter, Olive und etwas Zartbitterschokolade. Ein genialer Wein zur lebensbejahenden Küche.

Inspiration für eine ganze Generation.

Gérard Gauby von der gleichnamigen Domaine gilt als der Vater des modernen Roussillon. Nach Praktika und lehrreichen Jahren sind aus dieser Keimzelle einige unserer Weingüter entstanden. Matassa, Terroir al Limit, Roc des Anges und auch die in Deutschland bekannte Domaine de l´Horizon. Marjorie machte bei Gauby erste Erfahrungen mit der Biodynamie. Heute verfolgt sie eine ähnliche Philosophie im eigenen Weingut.

Marjorie und Stéphane Gallet

Mit Liebe zu Carignan und Maury

Bei den roten Rebsorten liegt ihr besonders der Carignan am Herzen. Der 1903 Carignan stammt von wurzelechten, uralten Rebstöcken. Bei erschreckend niedrigen Erträgen entsteht ein sehr tiefgründiger, ehrlicher Wein. Die Weine von Roc des Anges haben etwas meditatives. 1903 Carignan strahlt diese Ruhe explizit aus.

Eine regionale Spezialität ist Maury. Stephane konnte mit dem oxidativ ausgebauten Wein viele Erfahrungen sammeln. Der Maury aus 1996 duftet herrlich nach getrockneten Pflaumen, Feigen und gerösteten Nüssen. Die Süße ist sehr gut eingebunden. Der Maury hat seine große Stärke zu nussigen Gerichten, Schokoladendesserts und Blauschimmelkäse. Wichtig ist, dass man ihn im Sinne der Frische leicht kühlt.
Text und Weinexpertise: Marian Henß.