Zum Inhalt springen

Gimmeldinger Biengarten Spätburgunder VDP Erste Lage 2019

66,00 €

(88,00 € / 1000 ml)
Inkl. MwSt. wo zutreffend

Nicht vorrätig

Der 2019er ist ausverkauft – der 2022er ist lieferbar.
Jahrgang 2022 ansehen →
Andere Jahrgänge: 2022 · 0,75 L lieferbar

  • 🎨 Farbe: Rubinrot mit helleren Reflexen
  • 👃 Aroma: Rote Beeren, Kirsche, Walderdbeere mit feinen Gewürznoten und dezenter Holzwürze
  • 👅 Geschmack: Elegant strukturiert, feine Säure, seidige Tannine, präzise Frucht mit mineralischer Komponente
  • 🎭 Charakter: Finessenreicher, terroirbetonter Spätburgunder mit burgundischer Eleganz und pfälzischer Wärme
  • 🍽️ Speiseempfehlung: Gebratene Entenbrust, Wildgerichte mit Preiselbeeren, Pilzrisotto
  • ✨ Besonderheiten: Biodynamischer Anbau seit 2004, VDP.ERSTE LAGE Klassifikation, typischer Ausdruck der warmen Mittelhaardt mit kühler Eleganz
Artikelnummer: 9912015124 Kategorien: , Weingut:

Weinbeschreibung für Gimmeldinger Biengarten Spätburgunder VDP Erste Lage 2019 von Christmann

In der sanften Hügellandschaft der Pfalz, wo die Haardtberge in die Rheinebene übergehen, findet sich eine der bemerkenswertesten Interpretationen des Spätburgunders Deutschlands. Der Gimmeldinger Biengarten, eine VDP-klassifizierte Erste Lage, verkörpert das biodynamische Ethos des Weinguts Christmann, das seit 1996 unter der behutsamen Führung von Steffen Christmann steht. Dieser 2019er Jahrgang ist ein beredtes Zeugnis dafür, wie die Rebsorte Pinot Noir – in Deutschland liebevoll Spätburgunder genannt – in den kundigen Händen eines Winzers, der dem Terroir mit fast religiöser Hingabe begegnet, gedeihen kann.

Visueller Eindruck

Im Glas präsentiert sich der Wein in einem durchscheinenden, rubinroten Gewand mit granatfarbenen Reflexen, die von der mittleren Farbtiefe zeugen, welche charakteristisch für feine Spätburgunder ist. Seine Transparenz deutet auf die behutsame Extraktion hin, die Christmann bevorzugt – keine Überextraktion, sondern eine Eleganz, die die Finesse der Rebsorte unterstreicht.

Nase

Das Bouquet entfaltet sich mit bemerkenswerter Präzision. Zunächst zeigen sich zarte Noten von Walderdbeeren und Sauerkirschen, unterlegt mit einem Hauch von Hagebutte. Mit zunehmender Belüftung treten subtile Anklänge von feuchtem Waldboden, getrockneten Rosenblättern und einer Spur von Pfälzer Kräutern hervor. Der biodynamische Ansatz Christmanns manifestiert sich in der aromatischen Komplexität, die eine tiefe Verbindung zum kalkhaltigen Boden des Biengartens herstellt – jene mineralische Signatur, die nur hier, in dieser spezifischen Parzelle, entstehen kann.

Gaumen

Am Gaumen offenbart der Wein eine beeindruckende Struktur, die gleichzeitig kraftvoll und filigran wirkt. Die moderate Alkoholstärke von 13% verleiht ihm Körper, ohne je schwerfällig zu wirken. Die Säure – lebhaft, aber vollkommen integriert – bildet das Rückgrat dieses Weins und verleiht ihm eine bemerkenswerte Frische und Länge. Die Tannine sind seidig, fast transparent in ihrer Textur, und doch präsent genug, um dem Wein Struktur zu geben. Die Fruchtaromen von roten Johannisbeeren und Kirschen werden von einer subtilen Würzigkeit begleitet, während die kaum wahrnehmbare Restsüße die Fruchtigkeit unterstreicht, ohne je vordergründig zu werden. Der Abgang ist lang, präzise und von einer mineralischen Spannung geprägt, die von der Kalksteinprägung des Biengartens zeugt.

Allgemeine Informationen

Der 2019er Jahrgang in der Pfalz war von warmen Temperaturen geprägt, die durch die kühlenden Einflüsse der Haardtberge bei Nacht ausbalanciert wurden – ideale Bedingungen für die Reifung des anspruchsvollen Spätburgunders. Christmann, seit 2004 vollständig der biodynamischen Wirtschaftsweise verschrieben, nutzt diese natürlichen Gegebenheiten, um Weine zu erzeugen, die ein authentisches Abbild ihres Ursprungs darstellen. Die Erste Lage Biengarten, weniger bekannt als die Großen Lagen des Weinguts wie Idig oder Meerspinne im Mandelgarten, zeigt hier eindrucksvoll, dass sie keineswegs im Schatten ihrer berühmteren Geschwister stehen muss.

Dieser Spätburgunder repräsentiert die Philosophie Christmanns in ihrer reinsten Form: die Suche nach Weinen, die „nirgendwo anders auf der Welt erzeugt werden könnten“ – eine Verbindung von Rebe, Boden und Winzerhandwerk, die in ihrer Individualität besticht. Er verkörpert die besondere Spannung der Mittelhaardt: warm genug für strukturierte Weine, kühl genug für Eleganz und jene feine Mineralität, die große Burgunder auszeichnet.

Speiseempfehlungen

Dieser feinsinnige Spätburgunder verlangt nach einer ebenso nuancierten Küche. Er harmoniert wunderbar mit gebratener Entenbrust mit Kirschsauce, deren fruchtige Süße die Beerennoten des Weins unterstreicht. Ebenso empfehlenswert ist eine Kombination mit geschmortem Kaninchen in Rotweinsauce oder Pilzrisotto mit Trüffel, dessen erdige Aromen die Terroirnoten des Weins hervorheben. Für eine überraschende, aber harmonische Verbindung sorgt auch gegrillter Lachs mit Pfifferlingen – ein Beweis für die bemerkenswerte Vielseitigkeit dieses Weins, der trotz seiner Komplexität nie die Speisen dominiert, sondern sie in einem eleganten Dialog begleitet.

Steckbrief

Winzer

Christmann

Land

Deutschland

Region

Pfalz

Jahrgang

Sorte Spätburgunder
Inhalt

Alkoholgehalt

13,0% Vol.

Restsüße

Allergene

Enthält Sulfite

Hersteller

Weingut A. Christmann, Peter-Koch-Str. 43, 67435 Gimmeldingen/Pfalz / Germany

Farbe

Typ

Vollständige Produktbezeichnung

Christmann Gimmeldinger Biengarten Spätburgunder VDP Erste Lage 2019

de_DEDE