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Heureux qui comme... AOC 2022

Heureux qui comme... AOC 2022

Ein trockener Rotwein aus Grenache, Carignan und Syrah, der Mosel-Finesse mit der Würze des Languedoc verbindet – aus rund 40 Jahre alten Carignan-Reben im geschützten Tal der Terrasses du Larzac.

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Vorrätig

Rebsorte
Carignan, Grenache, Syrah
Jahrgang
2022
Alkohol
13,0 % Vol.
Restsüße
trocken
Servieren
16–18 °C
Inhalt
0,75 l · enthält Sulfite
Artikelnummer
9910231149
Abfüller und Zutaten

Abfüller: Paola Ponsich et Florian Busch, 1 Place de la Dysse, 34150 Montpeyroux / France

Im Glas

  1. Farbe

    Sattes, leicht gedecktes Purpurrot.

  2. Aroma

    Duftige Nase mit Holunder, Malbeeren, Kirschen und Brombeeren, dazu Kräutertinktur, Unterholz, Waldboden sowie Anklänge von leicht geräuchertem Fleisch, Garrigue und Gestein.

  3. Geschmack

    Saftig und sinnlich mit Süßkirschen, reifen Brombeeren, einem Hauch Lakritze und Schlehe; ätherische Minz- und Garrigue-Noten treffen auf kühle Säure, markanten Gerbstoff-Grip und guten Zug.

  4. Charakter

    Unkompliziertes Trinkvergnügen mit Anspruch – teils warm, teils knackig in der Frucht, frisch strukturiert statt schwer, trotz südfranzösischer Herkunft mit nur 13 % Vol.

  5. Dazu

    Kräftige Pasta mit Pilzen oder geschmortem Gemüse, Lammkoteletts mit Kräutern sowie würziger Hartkäse.

  6. Besonder­heiten

    Handlese mit teilweiser Ganztraubengärung, spontan vergoren, rund zehn Monate in gebrauchten Barriques gereift und ungeschönt sowie unfiltriert gefüllt. Die Domaine arbeitet biodynamisch (Demeter-Logo auf dem Etikett).

Verkostungsnotiz


Wenn ein Mosel-Sohn ins Languedoc zieht, darf man gespannt sein. Florian Busch – Sohn von Clemens Busch, einst angehender Raketeningenieur – hat in den Terrasses du Larzac seine vinische Heimat gefunden und bringt dort eine bemerkenswerte Idee zusammen: südfranzösische Kraft, gezügelt von nördlicher Frische. »Ich mag keine megafetten Alkoholbomben. Ich will Frische im Wein«, sagt er – und der Heureux qui comme … 2022 beweist, dass das keine Floskel ist. Schon der Name, nach Du Bellays berühmtem Vers, erzählt vom Glück des Angekommenseins: Florian und seine Partnerin Paola Ponsich benannten den Wein nach dem Gefühl, wenn sie von der Hügelkuppe auf Reben, Kräuterfelder und Wald schauen.

Farbe & Aussehen
Sattes, leicht gedecktes Purpurrot – dicht, aber nicht schwerfällig im Glas.
Nase
Ein duftiger Auftakt: Holunder, Malbeeren, Kirschen und Brombeeren, dazu Kräutertinktur, etwas Unterholz und Waldboden. Feine Anklänge von leicht geräuchertem Fleisch, Garrigue und Gestein verraten die Herkunft aus dem wilden Hérault.
Gaumen
Saftig und sinnlich, mit kühler Säure- und Tanninstruktur. Süßkirschen, ein Hauch Lakritze, reife Brombeeren und etwas Schlehe – teils warm, teils knackig in der Frucht. Ätherische Noten von Minze und Garrigue, markanter Gerbstoff-Grip, guter Zug. Trinkvergnügen mit Anspruch, unkompliziert im besten Sinne.
Abgang
Kräuterwürzig und kühl ausklingend, mit spürbarem Zug – ein Rotwein, der zum nächsten Schluck einlädt statt zu überwältigen.
Terroir & Herkunft
Aus einem weitgehend geschützten Tal auf rund 90 Metern in Jonquières, im Herzen der AOC Terrasses du Larzac. Der Boden ist ein geologisches Mosaik: gelber und blauer Kalkmergel, Sandstein, Flusskiesel – und erstaunlich viele Fossilien. Wilde Lorbeerwälder umgeben das Tal und formen ein eigenes Mikroklima.
Rebsorte & Vinifikation
Cuvée aus Carignan von rund 40 Jahre alten Reben – mit langer Reifezeit als letzte gelesene Parzelle – sowie Syrah und Grenache. Handlese, nur teilweise entrappt, Spontangärung, rund zwei Wochen Mazeration mit Unterstoßen des Tresterhuts. Über zehn Monate Ausbau in gebrauchten Barriques, danach ungeschönt und unfiltriert gefüllt.
Speiseempfehlungen
Ideal zu Lammkeule mit Thymian, Ratatouille, kräftig gewürzten Linsengerichten oder einem Ziegenkäse aus dem Süden. Auch zu Entenbrust ein verlässlicher Tischgenosse.
Besonderheiten
Die seltene Verbindung von Languedoc-Würze und Mosel-Kühle – und ein Demeter-zertifiziertes Weingut, auf dem Paolas Kräuterprojekt »Fleurs de Garrigue« die aromatische Wildnis der Umgebung gleich mit in die Flasche zu fließen scheint.

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