Helles Zitronengelb mit leuchtend grünen Reflexen und großer Strahlkraft.
Aroma
Nuanciertes Spiel aus kandierter Quitte, Birne und Pflaume, unterlegt von Piment, Weißpfeffer sowie mediterranen Kräutern wie Thymian und Majoran.
Geschmack
Ausgesprochen leichtfüßig bei nur 10,5 % Vol., getragen von einer feinen Phenolik, dezenter Frucht und sanftem Kräuterdruck.
Charakter
Introvertiert, leise und von strahlender Klarheit – ein sublimer, feingliedriger Wein mit unaufdringlicher Substanz.
Dazu
Passt hervorragend zu gedämpftem Weißfisch, feinen Kräutersalaten oder gegarten Meeresfrüchten.
Besonderheiten
Biodynamischer Anbau im Vinho Verde; der Most erfährt 14 Tage Maischekontakt und reift anschließend in Kastanienfässern sowie Betoneiern auf der Hefe.
Verkostungsnotiz
Farbe & Aussehen
Helles Zitronengelb mit leuchtend grünen Reflexen von hoher Strahlkraft.
Nase
Zunächst leise und scheu, offenbart der Wein nach etwas Zeit ein faszinierendes Aromenspiel. Im Zentrum stehen Nuancen von kandierter Quitte, gelber Pflaume, Birne und Apfel, unterlegt von feiner Würze. Noten von Piment und weißem Pfeffer setzen frische Akzente, während kräutrige Anklänge von Majoran, Estragon, Thymian und Lavendel den Eindruck eines sonnenbeschienenen Gartenwegs wecken.
Gaumen
Mit schlanken 10,5 % Vol. Alkohol präsentiert sich der Wein nahezu schwerelos am Gaumen. Eine feingliedrige Phenolik gibt ihm Struktur und Halt, ohne je massiv zu wirken. Die kräutrig-würzige Frucht wird von einer klaren, lebendigen Textur getragen – ein Spiel aus puristischer Frische und geschliffener Substanz.
Terroir & Herkunft
Die Trauben stammen aus der Sub-Region Lima im Vinho Verde. Auf dem historischen Anwesen Casal do Paço wachsen die Reben in nach Süden exponierten Lagen. Das ökologische Gesamtkunstwerk von Winzer Vasco Croft ist geprägt von Granitböden, artenreichen Wäldern und einer nachhaltigen Arbeitsweise im Einklang mit der Natur.
Rebsorte & Vinifikation
Reinsortiger Loureiro, am 16. September 2021 von Hand gelesen. Nach 14 Tagen Maischekontakt und anschließender Sedimentation im Stahltank gärt der Most bei 15–18 °C in Kastanienfässern und Betoneiern. Der Ausbau auf der Feinhefe schärft das Profil dieses extrem trockenen Weins (1,5 g/l Restzucker).
Speiseempfehlungen
Hervorragend zu gedämpftem Kabeljau mit Kräutern, Jakobsmuscheln, Ceviche von Heimischen Süßwasserfischen oder zu einem feinen Sommersalat mit Estragon-Dresssing.
Besonderheiten
Vasco Croft gilt als Pionier der Biodynamik in Portugal. Die Arbeit richtet sich nach dem astronomischen Kalender, im Keller kommen wilde Hefen und ein Minimum an Schwefel zum Einsatz. Der Daphne zeigt eine außergewöhnliche Interpretation der Rebsorte Loureiro abseits klassischer Konsum-Vinho-Verdes.