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Vietti

Vietti – Barolo seit vier Generationen

Seit vier Generationen produziert die Familie Vietti Weine in Castiglione Falletto, einem
kleinen Dorf mitten in einer der besten Weinbauzonen der Langhe – dem Barologebiet.
Carlo Vietti gründete das Unternehmen Mitte des 19. Jahrhunderts und sein Sohn Mario,
geboren 1919, begann damit eigene Weine unter dem Namen Vietti abzufüllen. Den
größten Teil seiner Produktion verkaufte er damals in Italien. Sein Ziel war es, das in
vielen verschiedenen Bereichen tätige Familienunternehmen zu einem der führenden
Weingüter der Region zu machen.

Vietti Barolo Keller (Cantina)

Foto von Viettis Weinkeller im Piemont

Durchbruch mit Alfredo Currado

Im Jahr 1957 heiratete seine Tochter Luciana den jungen Diplom-Oenologen Alfredo
Currado, der schließlich 1960 die Position des Kellermeisters bei Vietti übernahm. Dank
seines Engagements entwickelte sich der Betrieb innerhalb weniger Jahre zu einer der
besten Kellereien des Piemont. Das Weingut gehörte zu den Ersten, die ihre Weine nach
Amerika, Deutschland und in die Schweiz exportierten. Die Geschichte der letzten 40
Jahre wurde geprägt von den Entscheidungen von Alfredo Currado und seiner Frau
Luciana. Beide waren stets bestrebt, das Ansehen ihres Familienunternehmens zu fördern und ebenso das Image des Barologebietes.

Vietti macht Barolo aus Einzellagen

Alfredo war der Erste, der Trauben aus Einzellagen verarbeitete und vinifizierte. Was
damals ein gewagter Schritt war, ist heute selbstverständlich für fast alle Kellereien, die
Barolo und Barbaresco produzieren. So entstanden 1961 mit dem Barolo Rocche und dem
Barbaresco Masseria die ersten Cru-Weine von Vietti. Pionierarbeit leistete Alfredo 1967
auch für die heimischen Rebsorte Arneis, was ihm den Beinamen „Vater des Arneis“
einbrachte. Er widmete sich mit großem Enthusiasmus der Wiederentdeckung dieser fast
vergessenen Traube, die heute den wohl berühmtesten Weißwein des Roero hervorbringt.
Alfredo und Luciana haben drei Kinder: Emanuela, Elisabetta und Luca.

Kunstetiketten

Die beiden Kunstliebhaber fassten 1970 aufgrund ihrer Freundschaft zu einigen bekannten
Künstlern den Entschluss, die Etiketten ihrer Weine nach einem völlig neuen Konzept zu
gestalten. Die Idee entstand an einem langen und fröhlichen Abend in der Langa. Sie
hatten sich zusammen mit einer Gruppe von Künstlern um einen großen Tisch versammelt
und philosophierten. Schließlich schlugen ihre Freunde ihnen vor, dass die Kunst, die
Luciana und Alfredo im Keller vollbringen, ihre Vollendung finden sollte mit der
Gestaltung von individuellen Etiketten für die verschiedenen Weine. So entstand die Idee
zu der Serie „Weine mit Künstleretikett“. Seither haben so bedeutende Künstler wie
Gianni Gallo, Eso Peluzzi, Pietro Cascella, Mino Maccari, Pier Paolo Pasolini, Claudio
Bonichi, Valerio Miroglio, Pierflavio Gallina, Gioxe de Micheli und andere mehr an der
Schaffung von Etiketten mitgewirkt, die dazu bestimmt sind, sowohl den Kunst- als auch
den Weinbestand zu bereichern.