Verkostungsnotiz
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- Farbe & Aussehen
- Funkelndes, intensives Goldgelb.
- Nase
- Ein strahlendes Entree: Limette, Grapefruit, Orange, Aprikose und junge Mango treffen auf florale Töne. Subtile Holznoten von Vanille, Milchkaffee und Krokant verweisen auf den gekonnten Ausbau im kleinen Holzfass und schenken zusammen mit einer kühlen Frische eine einladende Komplexität.
- Gaumen
- Am Gaumen zeigt sich dieser Weißwein in absoluter Bestform. Dichte, saftige Nuancen von Birne und Quitte werden von einer lebendigen Säurestruktur getragen, die an frische Zitrusfrüchte erinnert. Mit moderaten 12,5 % Vol. Alkohol bewahrt das Gewächs eine erhabene Eleganz und kühle Leichtfüßigkeit.
- Terroir & Herkunft
- Die Trauben stammen aus der Einzellage El Plà de Manlleu in Ester Nins Heimat Alt Penedès (Catalunya). Auf beeindruckenden 750 Metern Höhe wachsen die Reben in kühler Exposition auf Böden aus Ton und Kalkstein.
- Rebsorte & Vinifikation
- Ein ungewöhnlicher gemischter Satz aus Chenin Blanc, Roussanne, Marsanne und Parellada Montonega. Nach der Lese wurden die Trauben langsam gepresst und für zwei Tage auf Schalen und Stielen mazeriert. Die spontane Vergärung erfolgte im Barrique, gefolgt von einer achtmonatigen Reife in neun 300-Liter-Fässern sowie einem 225-Liter-Barrique und einer dreijährigen Flaschenreife.
- Speiseempfehlungen
- Ein exzellenter Partner für eine feine, anspruchsvolle Küche. Perfekt zu Temaki mit Avocado, Gurke und fermentierten Sojabohnen, Tasche Krebsen mit Estragon-Beurre-Blanc, Kaviar und Kartoffeln oder Saibling auf Kohlrabi mit Maracuja-Minz-Dressing. Dekantieren und das Servieren im großen Glas bringen ihn zur vollen Blüte.
- Besonderheiten
- Als Mitglied bei La Renaissance des Appellations arbeitet die Familia Nin Ortiz streng biodynamisch. Der Selma 2019 vereint diese kompromisslose Arbeitsweise der Spitzen-Önologin Ester Nin mit der Rasse eines extremen Höhen-Terroirs.


