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Weinbeschreibung für Hefeabzug Grüner Veltliner trocken 2023 von Nikolaihof
- Farbe & Aussehen
- Blassgelb mit lebhaften grünen Reflexen – jung, klar, präzise.
- Nase
- Der Name ist Programm und Versprechen zugleich: Zunächst dominieren Reduktionsnoten – Zündplättchen, ein Hauch Eiersalat, Flintstein. Wer Geduld mitbringt und dem Wein Luft gönnt, wird belohnt: Die Nase öffnet sich zu blitzsauberen Küchenkräutern, Koriander, Kresse und Gurkenkraut, getragen von würzig-zedrigen Noten weißen Pfeffers und feinen Zitrusspitzen. Was von der Reduktion bleibt, ist ein mineralischer Nachhall wie nasser Stein nach dem Regen.
- Gaumen
- Am Gaumen wiederholt sich die Geschichte: hefig-herb im Antrunk, mit einem cremigen Schmelz, der die Frucht zunächst in Watte hüllt – bis eine feste, griffige Mineralik zupackt und alles in Bewegung setzt. Die Textur ist rau, fast pudrig, die Säure straff und lebendig. Das Ergebnis ist phänomenaler Trinkfluss, der sich binnen Minuten zum handfesten Trinkzwang entwickelt.
- Abgang
- Lang, mineralisch, von weißem Pfeffer und zitrusfrischer Würze geprägt. Ein Wein, der sich im Glas und im Abgang kontinuierlich wandelt – und dabei jede Minute interessanter wird.
- Terroir & Herkunft
- Gewachsen auf Lehm, Löss und Paragneis in teils terrassierten Lagen der Wachau – einem der anspruchsvollsten und ikonischsten Weinbaugebiete Österreichs. Das Terroir prägt diesen Wein unverkennbar: Die steinig-mineralische Tiefe ist kein Zufall, sondern Ausdruck des Bodens.
- Rebsorte & Vinifikation
- Grüner Veltliner, sechs Monate auf der Feinhefe im großen Holzfass gereift – daher der Name. Im April 2024 gefüllt mit lediglich 1,5 g/l Restzucker und 5,4 g/l Säure: trocken, straff, ehrlich. Kein Schnickschnack, nur Zeit, Hefe und ein außergewöhnliches Terroir.
- Speiseempfehlungen
- Ein klassischer Begleiter zu Wiener Schnitzel, gegrilltem Zander oder Spargel mit Sauce hollandaise. Ebenso überzeugend zu Kräuterrisotto, Vorspeisen mit Gurke und Kresse oder schlicht zu einem guten Stück Brot mit Butter – der Wein braucht keine große Bühne.
- Besonderheiten
- Der Nikolaihof ist der älteste Winzerbetrieb Österreichs mit einer Geschichte, die bis ins Jahr 63 n. Chr. zurückreicht. Seit 1971 wird biodynamisch nach Demeter-Standard gewirtschaftet – Brennnesseljauche und Baldrian statt Herbizide. Dieser Wein ist das lebendige Argument dafür, dass Philosophie und Genuss kein Widerspruch sind.
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Steckbrief
| Winzer | Nikolaihof |
|---|---|
| Land | Österreich |
| Region | Wachau |
| Jahrgang | |
| Farbe | |
| Sorte | |
| Typ | |
| Inhalt | |
| Alkoholgehalt | 12,5% Vol. |
| Restsüße | ■□□□□ |
| Allergene | Enthält Sulfite |
| Hersteller | Nikolaihof Wachau, Nikolaigasse 3, 3512 Mautern / Austria |
| Vollständige Produktbezeichnung | Nikolaihof Hefeabzug Grüner Veltliner trocken 2023 |






