Weinbeschreibung für Hausmarke S21 Solera 22 20 19 18 17 16 14 12 von Moric
- Farbe & Aussehen
- Tiefes, leuchtendes Rubinrot mit violetten Reflexen – klar und lebendig im Glas, wie man es von einem Wein erwartet, der auf Frische und Ausdruckskraft setzt.
- Nase
- Die Nase ist unmittelbar einladend: Kirschen, Brombeeren und Heidelbeeren verbinden sich mit einem charakteristischen Hauch von Graphit und frischen Kräutern. Eine dezente Würze – fast wie schwarzer Pfeffer und getrocknete Veilchen – verleiht dem Wein eine unverkennbare mitteleuropäische Handschrift.
- Gaumen
- Saftig, frisch und erstaunlich komplex für eine Hausmarke. Der Wein zeigt das, wofür Roland Velich steht: Trinkfreude ohne Kompromisse. Die Frucht ist präzise und klar, die Tannine seidig und gut integriert, die Säure belebt ohne zu stechen. Ein Wein, der gleichzeitig aufgeschlossen und tiefgründig ist – selten genug.
- Abgang
- Mittellang bis lang, mit angenehmer Frische und einer leicht mineralischen Note im Nachhall. Der Wein endet sauber und animiert zum nächsten Schluck.
- Terroir & Herkunft
- Das Burgenland rund um den Neusiedlersee liefert die idealen Bedingungen für Blaufränkisch: pannonisches Klima mit heißen Sommern, kühlen Nächten und mineralreichen Böden aus Schiefer, Kalk und Lehm. Velichs Solera-Konzept verbindet mehrere Jahrgänge – von 2012 bis 2022 – zu einem Wein von bemerkenswerter Vielschichtigkeit und Konstanz.
- Rebsorte & Vinifikation
- Aller Wahrscheinlichkeit nach dominiert Blaufränkisch – die Leitrebsorte des Hauses Moric. Das Solera-Verfahren, bekannt aus der Sherry-Produktion, verbindet hier verschiedene Jahrgänge zu einem harmonischen Ganzen. Das Ergebnis ist kein Jahrgangswein im klassischen Sinne, sondern ein lebendiges Archiv der Moric-Philosophie: wenig Eingriff, maximaler Ausdruck.
- Speiseempfehlungen
- Hervorragend zu Tafelspitz mit Schnittlauchsauce, gegrilltem Lamm oder Wildragout. Auch zu gereiftem Bergkäse oder einer rustikalen Charcuterie-Platte macht dieser Wein eine ausgezeichnete Figur. Seine Frische und Trinkfreude erlauben ihn aber ebenso als unkomplizierter Abendwein ohne großen Anlass.
- Besonderheiten
- Moric gilt als einer der wegweisenden Pioniere des modernen österreichischen Rotweins. Mit dem ersten Jahrgang 2001 definierte Roland Velich den Blaufränkisch neu – eleganter, burgundischer, komplexer. Die Hausmarke S21 Solera ist dabei kein Nebenprojekt, sondern ein Manifest: Sie zeigt, dass Größe im Wein nicht vom Preis abhängt.
Steckbrief
| Winzer | Moric |
|---|---|
| Land | Österreich |
| Region | Burgenland/Neusiedlersee |
| Inhalt | |
| Farbe | |
| Alkoholgehalt | 13,0% Vol. |
| Typ | |
| Restsüße | ■□□□□ |
| Allergene | Enthält Sulfite |
| Hersteller | Weingut Moric, Kirchengasse 3, A-7051 Großhöflein / Austria |
| Vollständige Produktbezeichnung | Moric Hausmarke S21 Solera 22 20 19 18 17 16 14 12 |





