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Meinklang

Raus aus der Monokultur und rein in den Mischbetrieb.

Im Weingut Meinklang wird ein nachhaltiger und ganzheitlicher Ansatz verfolgt. In dem Mehrgenerationenbetrieb sind Getreide, Obst, Vieh und Wein gleichermaßen von Bedeutung. Die einzelnen Sparten greifen ineinander und schaffen Synergien. Ein wahres Wechselbad von Geben und Nehmen. Der Mist der Vierbeiner dient vor allem als Dünger für die Landwirtschaft. Im Umkehrschluss werden die Tiere mit den eigenen Erzeugnissen der Landwirtschaft gefüttert. Die Biodynamie ist eine Herzensangelegenheit für die Familie Michlits sowie das Arbeiten für und miteinander eine Selbstverständlichkeit.

Meinklangs Familie Michlits redet nicht von Weinbergen sondern von Weingärten. Ihre Weingärten genießen die Biodiversität. Wildkräuter, Gräser, Obst, Gemüse, Nützlinge sowie Schädlinge leben miteinander und stehen in nächster Nachbarschaft. Auch die Reben profitieren von dieser Konkurrenz und ihren Einflüssen.

Eine Besonderheit sind ihre Graupert genannten Weine. Weingärten mit den Sorten Grauburgunder und Zweigelt, die sich völlig selbst überlassen werden. Die Rebe als Rankenpflanze reguliert sich vollkommen selbst. Die Rebe wird nicht geschnitten. Also ein Naturwein im wahrsten Sinne des Wortes.

Grenzgänger für den Alltag

Das Burgenland streckt sich entlang des Neusiedler Sees und grenzt auf das Nachbarland Ungarn. Auf der ungarischen Seite bauen sie in Somló Hárslevalü und Juhfark an. Auf der österreichischen Seite stehen klassische Sorten wie Grüner Veltliner, Grauburgunder, Blaufränkisch und Sankt Laurent.

Das Weingut Meinklang zeigt mit dem Burgenlandweiß und Burgenlandred zwei Weine, die perfekt die Herausforderungen des Alltags meistern. Diese Weine funktionieren immer und für jeden. Herrlich unkompliziert, aber mit Spannung und Trinkfluss. Äußerst zu empfehlen ist auch ihr Urkorn-Bier aus den Sorten Einkorn, Dinkel und Emmer. Sehr vielschichtig und abwechslungsreich.

Text und Weinexpertise: © Marian Henß.