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Sancerre blanc „Monoparcelle 469“ AOC 2022

46,51 

(62,01  / 1000 ml)
Inkl. MwSt. wo zutreffend

Nicht vorrätig

  • 🎨 Farbe: Ein funkelndes Hellgelb, das von der Klarheit junger Sonnenstrahlen durchdrungen wird.
  • 👃 Aroma: Ein Bouquet, das mit Noten von frisch geschnittenem Gras, Zitrusblüten und einem Hauch von Mineralität verführt, eingebettet in die subtile Süße reifer Steinfrüchte.
  • 👅 Geschmack: Am Gaumen entfaltet sich eine harmonische Balance zwischen lebhafter Säure und der sanften Rundheit von Pfirsichen, kombiniert mit dem frischen Prickeln von Zitronenmelisse.
  • 🎭 Charakter: Ein Wein von strahlender Eleganz und lebhaftem Esprit, geprägt durch seine jugendliche Frische und den mineralischen Unterton, der seine Herkunft eindrucksvoll unterstreicht.
  • 🍽️ Speiseempfehlung: Perfektioniert sanft gebratene Schollenfilets, begleitet von einem Teller frischer, grüner Bohnen, gekrönt mit einem Spritzer Zitronensaft.
  • ✨ Besonderheiten: Ein Meisterstück der Monoparzelle 469, das sich durch seine organoleptische Vielfalt und seinen unverkennbaren Ausdruck des Terroirs von Sancerre auszeichnet.
Artikelnummer: 9910405525 Kategorien: , Weingut:

Weinbeschreibung für Sancerre blanc „Monoparcelle 469“ AOC 2022 von Claude Riffault

In der sanften Hügellandschaft der östlichen Loire, wo die Morgennebel langsam über die Kalksteinhänge ziehen, kultiviert Stéphane Riffault mit seiner Frau Bénédictine einen der präzisesten Ausdrücke des Sauvignon Blanc, den Frankreich zu bieten hat. Ihr Weingut in Sury-en-Vaux, dieser unscheinbaren Gemeinde nur wenige Kilometer vom historischen Sancerre entfernt, verkörpert die stille Revolution, die in den letzten Jahren die Loire erfasst hat: der kompromisslose Fokus auf Einzelparzellen und ihre geologische Identität.

Die „Monoparcelle 469“ repräsentiert die Quintessenz dieses Ansatzes – ein Wein, der nicht bloß als Sancerre verstanden werden will, sondern als präzise Momentaufnahme eines spezifischen Kalksteinfleckens der Loire. Der 2022er Jahrgang fängt die Spannung eines klimatisch herausfordernden Jahres ein, in dem die Hitze des Sommers durch die kühlen Nächte balanciert wurde – ein Jahrgang, der Konzentration mit bemerkenswerter Frische vereint.

Nase

Die erste Begegnung mit diesem Wein offenbart eine faszinierende aromatische Komplexität. Hier begegnen sich die für Sauvignon typischen Noten von Stachelbeere und frisch geschnittenem Gras, werden jedoch sofort von einer mineralischen Tiefe untermauert, die an nassen Kalkstein nach einem Sommerregen erinnert. Mit etwas Luftkontakt entfalten sich subtile Nuancen von weißem Pfirsich, Zitronenverbene und einem Hauch von Fenchelsamen – Aromen, die nicht durch technische Vinifikation erzwungen, sondern durch geduldiges biodynamisches Arbeiten im Weinberg ermöglicht wurden.

Gaumen

Am Gaumen zeigt sich die wahre Meisterschaft der Riffaults. Der Wein besitzt eine beeindruckende strukturelle Präzision – wie ein perfekt geschnittener Diamant, dessen Facetten das Licht in unterschiedlichsten Winkeln reflektieren. Die 14 Volumenprozent Alkohol sind vollständig in die Textur des Weins eingewoben und verleihen ihm Substanz ohne Schwere. Die Säure ist messerscharf, doch niemals aggressiv, vielmehr bildet sie das vibrierende Rückgrat, an dem sich Aromen von Zitrusfrüchten, weißen Blüten und einer subtilen Würze entfalten können.

Der Nachhall ist von bemerkenswerter Länge und Reinheit, geprägt von einer salzigen Mineralität, die unverkennbar die Kalksteinböden der Parzelle 469 widerspiegelt. Hier zeigt sich, warum die Loire und insbesondere Sancerre zu den wenigen Regionen gehört, in denen Sauvignon Blanc zu wahrhafter Größe aufsteigen kann.

Allgemeine Informationen

Seit dem Übergang zur biodynamischen Bewirtschaftung (BIODYVIN-zertifiziert seit 2021) hat sich die Handschrift des Weinguts noch verfeinert. Die 15,5 Hektar verteilen sich auf die drei klassischen Terroirs des Sancerre – Terres blanches, Caillottes und Silex – wobei jede Bodenformation ihren eigenen, unverwechselbaren Charakter in die Weine einbringt. Die Trauben werden handgelesen, schonend gepresst und mit natürlichen Hefen vergoren. Die Reifung erfolgt je nach Wein in Edelstahl oder in großen, neutralen Eichenfässern, um die Reinheit des Terroir-Ausdrucks zu bewahren.

Der 2022er Jahrgang wird in der Geschichte der Loire als einer jener Jahrgänge in Erinnerung bleiben, in denen die zunehmende klimatische Herausforderung durch meisterliches Weinbergsmanagement in Finesse und Balance übersetzt werden konnte. Die moderate Restsüße (kaum wahrnehmbar) unterstreicht nur die Trockenheit und Präzision dieses außergewöhnlichen Weins.

Speiseempfehlungen

Ein Wein dieser Komplexität verlangt nach Gerichten, die seine Nuancen respektieren, ohne sie zu überschatten. Klassische Kombinationen wie ein Ziegenkäse aus der Region (besonders ein junger Crottin de Chavignol) oder eine schlichte Zubereitung von Meeresfisch mit Zitrusaromen und frischen Kräutern bieten sich an.

Wer experimentierfreudiger ist, könnte die salzige Mineralität des Weins mit japanischen Gerichten wie Sashimi oder einer leichten Dashi-Suppe mit Meeresfrüchten kontrastieren. Auch eine Variation von weißem Spargel mit brauner Butter und Zitronenabrieb würde die strukturelle Eleganz dieses außergewöhnlichen Sancerre unterstreichen. Servieren Sie den Wein nicht zu kalt (etwa 10-12°C), um seine volle aromatische Komplexität zu erleben.

Steckbrief

Winzer

Claude Riffault

Land

Frankreich

Region

Loire

Farbe

Jahrgang

Typ

Sorte

Inhalt

Alkoholgehalt

14,0% Vol.

Restsüße

■□□□□

Trinktemperatur

10.0

Allergene

Enthält Sulfite

Hersteller

Domaine Claude Riffault, Maison Sallé, 18300 Sury-en-Vaux / France

Vollständige Produktbezeichnung

Claude Riffault Sancerre blanc "Monoparcelle 469" AOC 2022

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