Der Abrí Las Alas 2019 von Valdemonjas ist die Spitzen-Cuvée aus der Ribera del Duero: 100% Tempranillo von über 80 Jahre alten Reben aus der Einzellage El Nogal de la Valera in La Horra, vinifiziert unter Beratung von Luca d’Attoma und 19 Monate in französischer Eiche gereift – nur 1.100 Flaschen.
Betörend vielschichtig: Kokos, Vanille und schwarzer Pfeffer treffen auf Zimtpflaumen, Nelken, Süßkirsche, Brombeere und Cassis; Veilchen, Salbei, Rosmarin, Minze und Kiefernwald-Duft mit fein balancierten Röstnoten.
Geschmack
Seidig und fleischig am Gaumen, feinkörniges Tannin, saftige Säure und markante Mineralität im Wechselspiel; beerenbetont, mit leichten Bitterstoffen und ätherischen Noten für animierenden Trinkfluss.
Charakter
Erhaben, majestätisch und großzügig – ein kraftvoller, dabei frischer und spannungsgeladener Ribera del Duero, der sich bewusst von der opulenten Stilistik der Region abhebt.
Dazu
Flanksteak mit grünen Bohnen und Topinambur, geschmorter Lammrücken mit orientalischer Jus und Süßkartoffeln oder Sellerie aus dem Salzteig mit Basilikum-Pesto.
Besonderheiten
Stammt aus der Spitzenlage El Nogal de la Valera auf 800 Metern mit über 80 Jahre alten Reben; Master of Wine Pedro Ballesteros zählt ihn zu den zehn besten Weinen der Ribera del Duero. Biozertifiziert, auf nur 1.100 Flaschen limitiert.
Verkostungsnotiz
Farbe & Aussehen
Sattes Schwarzrot mit violetten Reflexen – dicht, jugendlich, fast undurchdringlich im Glas.
Nase
Eine betörende Aromenkaskade: Kokosflocken, Vanille und schwarzer Pfeffer weisen die Richtung, bevor Zimtpflaumen und Nelken winterliche Wärme verströmen. Dahinter öffnet sich eine ausladende Frucht – Süßkirschen, Brombeere, Cassis und Holunder. Veilchen und Flieder schweben darüber, während Salbei, Rosmarin und ein Hauch Minze mediterrane Frische einweben. Die Röstnoten sind meisterhaft austariert – präsent, nie dominant.
Gaumen
Wie Seide fließt er über den Gaumen – erhaben, großzügig, majestätisch. Ein feinkörniges Tannin umhüllt den Mund, die Textur wirkt fleischig und fast blutig. Mineralität und straff eingebundene Säure liefern sich ein faszinierendes Wechselspiel und machen den Wein trotz seiner 15 Volumenprozent enorm saftig. Jeder Schluck gleicht einem Biss in eine Hand voller frischer Beeren.
Abgang
Lang, kühl und präzise – leichte Bitterstoffe und ätherische Noten von Minze und Eukalyptus halten den Nachhall wach und animierend.
Terroir & Herkunft
Die Trauben stammen aus der Einzellage El Nogal de la Valera bei La Horra auf 800 Metern Höhe. Über 80 Jahre alte Reben wurzeln in Sand und Ton, die Erträge sind minimal, die Konzentration extrem. Die Höhenlage sorgt für kühle Nächte und bewahrt die Säure – der Grund, warum dieser Wein trotz aller Dichte so viel Spannung besitzt.
Rebsorte & Vinifikation
100% Tempranillo (Tinta Fina), 19 Monate in kleinen Fässern aus französischer Eiche gereift. Luca d’Attoma, der das Weingut seit 2011 berät, setzt auf weniger Extraktion und dosierten Holzeinsatz – das Ergebnis ist ein Wein von seltenem Gleichgewicht zwischen Kraft und Kühle.
Speiseempfehlungen
Flanksteak mit grünen Bohnen und Topinambur, geschmorter Lammrücken mit orientalischer Jus und Süßkartoffeln oder Sellerie aus dem Salzteig mit Basilikum-Pesto – Gerichte mit Tiefe und Würze, die der seidigen Struktur dieses Tempranillo standhalten.
Besonderheiten
Nur 1.100 Flaschen wurden abgefüllt – jede einzelne nummeriert. Master of Wine Pedro Ballesteros zählt den Abrí Las Alas zu den zehn besten Weinen der Ribera del Duero. Der Name – „Ich öffnete meine Flügel“ – trifft den Charakter exakt: ein Wein, der sich im Glas ausbreitet und zeigt, was alte Tempranillo-Reben auf 800 Metern leisten können.