Ein lieblicher Tokajer mit faszinierender Balance aus reifer Frucht und dunkler Würze. Ein ausdrucksstarker Spätlese-Wein aus der renommierten Einzellage Lapis, der Tradition und Terroir-Expression vereint.
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Trocken und würzig mit Noten von gemälzter Zichorie, Tabak, steinigen Nuancen, getrockneten Aprikosen, Waldpilzen, schwarzem Tee sowie grünem Apfel und Zitrusfrische.
Geschmack
Am Gaumen ein elegantes Spiel aus Süße und tragender Säure, geprägt von reifem Steinobst, Saft und Schalen von Zitrusfrüchten, feiner Botrytis und kräutriger Pilzwürze.
Charakter
Komplexe Textur, in der dunkle, erdige Komponenten und saubere Botrytis-Noten stilvoll mit lebendiger Frucht verschmelzen.
Dazu
Passt hervorragend zu Wachtel mit Périgord-Trüffel, gefüllten vietnamesischen Bánh Xeo Crêpes oder einer klassischen Apfel-Tarte.
Besonderheiten
Erzeugt aus biodynamisch angebauten Trauben der Top-Lage Lapis, spontan vergoren und sechs Monate in Fudern aus slawonischer Eiche ausgebaut; inspiriert von Királyudvars konsequenter Terroir-Philosophie.
Verkostungsnotiz
Farbe & Aussehen
Ein strahlendes, elegant helles Goldgelb im Glas.
Nase
In der Nase zeigt sich dieser Late Harvest erstaunlich dunkel, erdig und würzig. Neben klassischen Tönen von getrockneten Aprikosen, gelben Äpfeln und Zitrusfrüchten offenbaren sich komplexe Noten von gemälzter Zichorie, le Bothrytis-geprägten Waldpilzen, Tabak, schwarzem Tee und kühlem Stein.
Gaumen
Am Gaumen zeigt sich ein meisterhaftes Spiel aus Süße und tragender Säure. Reifes Steinobst und saftiges Kernobst vereinen sich mit bitter-frischer Zitrusfrucht. Die feine Botrytis bringt eine edle, dunkle Würze ein, die von einer sanften Struktur balanciert wird.
Terroir & Herkunft
Die Trauben stammen aus der renommierten Grand-Cru-Lage Lapis im ungarischen Tokaj. Das Weingut Királyudvar, 1997 von Anthony Hwang gegründet und heute von Weinmacher Szabolcs Juhász geführt, nutzt das außergewöhnliche Potenzial dieser historischen Böden.
Rebsorte & Vinifikation
Reinsortiger Furmint aus biodynamischem Anbau (Handlese am 21. September 2018). Nach langsame Pressung folgte die Spontanvergärung in 2,25-Hektoliter-Fudern aus slawonischer Eiche. Abgefüllt mit 13,5 % Vol. Alkohol und 46 Gramm Restzucker nach sechs Monaten Reife.
Speiseempfehlungen
Ein großartiger Spielpartner zu edlem Geflügel wie Wachtel mit sahnigem Schaum, flüssigem Ei und Périgord-Trüffel. Auch zu würzigen asiatischen Gerichten wie Banh Xeo (vietnamesischen gefüllten Crêpes) oder klassisch zu einer feinen Apfel-Tarte.
Besonderheiten
Ein biodynamisch erzeugter Süßwein von bemerkenswerter intellektueller Stilistik: Statt platter Fruchtsüße glänzt er mit dunkler, tee-artiger Aromatik und der strukturellen Raffinesse, die durch das Know-how von Királyudvars Schwesterweingut Domaine Huet an der Loire inspiriert ist.