Zum Inhalt springen
Campill 2018

Campill 2018

Ein erdiger, kühler Vernatsch aus Südtirols Nordwest-Steillagen – biodynamisch erzeugt, spontan vergoren und mit gerade einmal 12,0 % Vol. ein Rotwein voller Frische und Trinkfluss.

25,00 € 33,33 € / l
Inkl. MwSt. wo zutreffend
Jahrgang
201926,50 €lieferbar 201825,00 €gewählt

Vorrätig. Schneller Versand per DHL oder DHL Express.
Sicher verpackt und versichert gegen Bruch und Verlust.

Vorrätig

Rebsorte
Vernatsch
Jahrgang
2018
Alkohol
12,0 % Vol.
Restsüße
trocken
Servieren
14–16 °C
Inhalt
0,75 l · enthält Sulfite
Artikelnummer
9951061059
Abfüller und Zutaten

Abfüller: Weingut Pranzegg, Kampennerweg 8, 39100 Bolzano / Italy

Im Glas

  1. Farbe

    Helles, gedecktes Granatrot mit violetten Aufhellungen zum Rand.

  2. Aroma

    Tiefgründig-erdige Noten von Baumrinde, Zigarrenrauch und Roter Bete, dazu Schlehe, Maulbeere, dunkles Pflaumenmus sowie Rosmarin und Thymian.

  3. Geschmack

    Elegant und erfrischend, feiner Gerbstoff trifft auf belebende Säure und rotbeerige Frucht am Gaumen; trocken und moderat im Alkohol.

  4. Charakter

    Ein Vernatsch mit Spannung statt Fülle – herb, kühl und lebendig, geprägt von vulkanischen Böden und der frischen Höhenlage oberhalb von Bozen.

  5. Dazu

    Maroni-Gnocchi mit Pilzragout, in Bergkräutertee geschmortes Kalbsfilet oder Bachsaibling mit Speck und Radicchio – leicht gekühlt serviert.

  6. Besonder­heiten

    Biodynamischer Handbau in steiler Pergola-Lage ohne Traktoren; spontane Gärung mit 80 % Kämmen inklusive Kaltmazeration, Reifung in Holzgärständern, Ovalfässern und Beton, händische Füllung ohne Schönung und Filtration. Der Name Campill ist ein augenzwinkernder Kommentar zum Weinrecht, weil die historische Lagenbezeichnung nicht geführt werden darf.

Verkostungsnotiz


Farbe & Aussehen
Helles, gedecktes Granatrot mit violetten Aufhellungen zum Rand hin – ein Glas, das Kühle verspricht, nicht Kraft.
Nase
Zunächst tiefgründig und erdig: Baumrinde, Zigarrenrauch, Kamin und Rote Bete. Mit Luft rücken dunkle, herbe Früchte nach – Schlehe, Maulbeere, dunkles Pflaumenmus – flankiert von Rosmarin und Thymian. Einladend, ohne je süßlich zu wirken.
Gaumen
Elegant und erfrischend zugleich: feiner Gerbstoff trifft auf belebende Säure, die Frucht zeigt sich am Gaumen eher rotbeerig. Bei moderaten 12 % Vol. ein Vernatsch von bemerkenswerter Leichtfüßigkeit – leicht gekühlt serviert entfaltet er seine ganze Spannung.
Abgang
Kräutrig, kühl und von feinem Bitterzug getragen, mit einem Nachhall von dunklen Beeren und Bergkräutern.
Terroir & Herkunft
Die Reben in einfacher Pergel stehen in sehr steilem Gelände oberhalb von Bozen – nach Nordwesten exponiert, beschattet von Wald, gekühlt von Fallwinden. Lehmiger Sand vulkanischen Ursprungs mit Porphyr, Basalt und Granit, tiefgründig und durchlässig. Wo Südtirol sonst Fülle liefert, entsteht hier Spannung.
Rebsorte & Vinifikation
Reiner Vernatsch, biodynamisch bewirtschaftet, ohne Traktor. Nach der Handlese quetschte Martin Gojer die Trauben und vergärte sie spontan in Holzgärständern – ohne Temperaturkontrolle, mit 80 % der Kämme. Fünf Monate Gärung samt Kaltmazeration, dann zwölf Monate in Holz- und Ovalfässern sowie zehn Monate in Beton. Händisch gefüllt, ohne Schönung und Filtration.
Speiseempfehlungen
Ein roter Wein für den Herbsttisch: Maroni-Gnocchi mit Pilzragout, Bachsaibling mit Tannenzweigen, Speck und Radicchio oder in Bergkräutertee geschmortes Kalbsfilet – Gerichte mit erdiger Tiefe, die seine herbe Seite spiegeln.
Besonderheiten
Der Name ist ein ironischer Seitenhieb aufs Weinrecht: Die historische Lagenbezeichnung darf ohne Cabernet im Wein nicht verwendet werden – also steht Ca___l auf dem Etikett. Zum Gutsalltag gehören Ouessant-Schafe zwischen den Pergola-Zeilen, Hühner, Bienen und Katzen. Selten wurde eine bürokratische Lücke so trinkbar geschlossen.

Vom selben Gut

Weitere Weine von Pranzegg

Ähnliche Weine

Vernatsch anderer Häuser aus Italien in ähnlicher Preislage