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Clos i Terrasses

1989 überredeten Álvaro Palacios und René Barbier ihre Freundin Daphne Glorian zu einem Abenteuer: alle Ersparnisse in alte Garnacha-Reben auf 17 Terrassen bei Gratallops zu investieren. Daraus wurde Clos i Terrasses – und der legendäre Clos Erasmus, der erste 100-Punkte-Wein des Priorat. Seit 2004 arbeitet Daphne biodynamisch, unterstützt von Ester Nin. Zwei Weine entstehen hier: der zugänglichere Laurel und der monumentale Clos Erasmus – beide Ikonen des modernen Priorat.
Mehr über Clos i Terrasses
Die Geschichte von Clos i Terrasses beginnt mit einer Gruppe junger Träumer in den späten 1980ern. Als das Priorat noch im Dornröschenschlaf lag, erkannten René Barbier, Álvaro Palacios, José Luis Pérez und Daphne Glorian das Potenzial der spektakulären Schieferterrassen. Die ersten zehn Jahrgänge entstanden in Barbiers Keller bei Clos Mogador, bis Daphne einen eigenen Keller von Palacios übernahm.
Die Lagen: Escales, Aubagues, Socarrats
Das Herzstück ist Escales – 1,7 Hektar auf siebzehn Terrassen, umgeben von Wald, mit Reben die teils über 80 Jahre alt sind. Hier wächst der Clos Erasmus auf reinem Llicorella-Schiefer. Die später hinzugekommenen Lagen Aubagues und Socarrats liefern Trauben für den Laurel – Daphnes zweiten Wein, benannt nach der englischen Übersetzung ihres Vornamens.

Vom Kult zur Legende
Der Clos Erasmus war der erste Wein des Priorat, der 100 Parker-Punkte erhielt – und das mehrfach. Trotz dieser Anerkennung blieb Daphne bescheiden: Die Produktion umfasst maximal zwölf Barriques, die Zuteilung ist streng limitiert. Der Wein vereint Garnacha und Syrah zu einem Monument – dunkel, würzig, dabei seidig und von kühler Eleganz.

Innovation und Tradition
Seit 2004 arbeitet Daphne nach biodynamischen Prinzipien. Im Keller ergänzen heute Betonvats und Amphoren die traditionellen Barriques und Foudres. Der Laurel – eine Cuvée aus Garnacha, Syrah und Cabernet Sauvignon – zeigt dunkle Frucht gepaart mit purer Mineralität: ein Priorat in Perfektion, zugänglicher als sein großer Bruder, aber nicht weniger faszinierend.








