Ahrweiler Spätburgunder 2019

21,31 

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Er zeigt sich saftig mit Beeren, Kirschen und Blutorangen, ist fest in der Struktur, fein im Tannin und energetisch in der mineralisch druckvollen Säure. mittleres, recht transparentes Rubinrot – Entsprechend der Stilistik von Julia Bertram und Benedikt Baltes wird auch der Ahrweiler Spätburgunder deutlich reduktiv ausgebaut, sodass sich in der Nase klare Noten von Schießpulver und Rauch entwickeln, die man am besten dadurch in den Griff bekommt, dass man den Wein in seiner Jugend karaffiert.

Ahrweiler Spätburgunder 2019

21,31 

Artikelnummer: 9912012123 Kategorien: , Weingut:
Verkostungsnotiz von vom 07.07.2021, Copyright Christoph Raffelt

Information zum Wein

Der Spätburgunder stammt aus den Lagen Forstberg und Rosenthal in Ahrweiler. Die Lagen zeigen ein Gemisch von Sandstein, Lehm, Grauwacke und Quarzit. Die Rebstöcke sind rund 25 Jahre alt. Die Trauben wurden zu rund zwei Dritteln entrappt. Es folgten die Kaltmazeration und die spontane Vergärung. Der Ausbau fand größtenteils im gebrauchten Holz und in kleinen Teilen in fünf Jahre abgelagerten und medium getoasteten Fässern aus Spessarteiche der Küferei Assmann statt. Alle Trauben wurden von Hand gelesen. Chaptalisiert wird seit 2016 nicht mehr, und eine kleine Portion Schwefel vor der Füllung ist das Einzige, was zugesetzt wird.

Farbe

mittleres, recht transparentes Rubinrot

Nase

Entsprechend der Stilistik von Julia Bertram und Benedikt Baltes wird auch der Ahrweiler Spätburgunder deutlich reduktiv ausgebaut, sodass sich in der Nase klare Noten von Schießpulver und Rauch entwickeln, die man am besten dadurch in den Griff bekommt, dass man den Wein in seiner Jugend karaffiert. Mit viel Luft zeigen sich dann immer mehr Noten von blauen Blüten und dunklen Beeren, auch eine Note von geröstetem Fleisch, die es immer im Ahrweiler, aber nicht im Dernauer Spätburgunder gibt. Hinzu kommen eine feine leicht süße Hefenote und eine kühle Note von zerstoßenem Gestein.

Gaumen

Am Gaumen entwickelt der aus 2019 stammende Ahrweiler Spätburgunder schon in seiner Jugend eine wunderbare Finesse. Rauch, Schießpulver und geröstetes Fleisch sind zwar noch da, sortieren sich aber ein, als würden sie ihre Plätze im Kammerorchester, das dieser Wein gleichsam bildet, genau kennen. Beeindruckend fein ist der Pinot. Er zeigt sich saftig mit Beeren, Kirschen und Blutorangen, ist fest in der Struktur, fein im Tannin und energetisch in der mineralisch druckvollen Säure. Julia Bertram und Benedikt Baltes schufen hier einen unverfälschten, leicht herben Ortswein mit einer straffen und festen Struktur, die völlig auf verspieltes Geplänkel und zu viel Holzeinsatz verzichtet und trotz der gewissen Strenge charmant und zugewandt wirkt.

Speiseempfehlungen von Christoph Raffelt

  • Pochierte Eier mit Sauce Meurette auf Toast
  • Wildschwein-Terrine mit Haselnüssen und Berberitzen
  • Bruschetta mit Waldpilzen und Burrata

Allergene

enthält Schwefel

Jahrgang

Sorte

Inhalt

Alkoholgehalt

12% Vol.

Restsüße

■□□□□

Säure

5,6 g/l

Trinktemperatur

16°

Hersteller

Weingut Julia Bertram, Ahrweg 20, 53507 Dernau / Germany