Ein Großes Gewächs aus der Pfalz, das auf uraltem Muschelkalkboden mit Versteinerungen wurzelt und eine faszinierende Verbindung aus reifer Frucht, kalkiger Mineralität und rauchigen Anklängen bietet.
Helles funkelndes Goldgelb mit zarten grünen Reflexen.
Aroma
Reife Birne, Weinbergpfirsich, Orange und Mango verbinden sich mit subtilen Kräuternoten, kalkigen und rauchigen Anklängen – bereits in der Nase zeigt sich beeindruckende Dichte und Konzentration.
Geschmack
Frische und Salzigkeit treffen auf saftige Frucht, feiner Gerbstoff im langen Nachhall sorgt für Struktur, subtile Bitternoten und Zitrus runden das vielschichtige Geschmacksbild ab.
Charakter
Ein kraftvoller, kompromisslos trockener Weißburgunder mit kristalliner Klarheit und großem Entwicklungspotenzial – Ausdruck des über 200 Millionen Jahre alten Muschelkalkterroirs und der konsequenten Rebholz-Handschrift.
Dazu
Sellerieravioli mit Estragon und Vin Jaune Sauce, Poularde aus dem Zitrone-Salzteig mit glasiertem Pak Choi oder Schweinebacke mit Perlgraupen-Risotto und schwarzer Nuss.
Besonderheiten
Aus der VDP-Spitzenlage Mandelberg mit ihren kalkreichen, lehmigen Böden voller Versteinerungen entsteht ein Wein von außergewöhnlicher Mineralität und Reifefähigkeit – im jugendlichen Stadium unbedingt frühzeitig öffnen und dekantieren, um die volle aromatische Bandbreite zu erleben.
Verkostungsnotiz
Farbe & Aussehen
Helles, funkelndes Goldgelb mit zarten grünen Reflexen – klar und lebendig im Glas.
Nase
Reife Birne, Weinbergspfirsich, Orange und ein Hauch Mango. Darunter subtile Kräuter, kalkige und leicht rauchige Anklänge. Saftig, dicht, vielversprechend.
Gaumen
Frisch und salzig am Auftakt, dann die saftige Frucht der Nase. Feiner Gerbstoff, subtile Bitternoten und Zitrus sorgen für Spannung und Länge. Konzentriert, aber niemals schwer.
Abgang
Lang, kalkig, mit feiner Bitternote und Zitrus-Prägung. Ein Wein, der nach dem zweiten Schluck verlangt – und nach dem Essen.
Terroir & Herkunft
Die Mandelberg-Lage südwestlich von Birkweiler wurzelt in 200 Millionen Jahre altem Muschelkalk – beige-graue, kantige Kalksteine voller Versteinerungen. Bis zu 250 Meter hohe Osthänge mit 10–30 % Neigung. Lehmiger und tiefgründiger als der Muschelkalk der Siebeldinger Lage Im Sonnenschein. Hier entstehen Weißburgunder von kristalliner Klarheit und großem Reifepotenzial.
Rebsorte & Vinifikation
Weißburgunder aus selektiver Handlese in mehreren Durchgängen. 24 Stunden Maischestandzeit, Ausbau im Edelstahltank, lange Hefelagerung. Keine Chaptalisation, keine Schönung, kein Zucker – Hansjörg Rebholz lässt das Terroir sprechen. Trocken, 14 % Vol., pur.
Speiseempfehlungen
Poularde aus dem Zitrone-Salzteig mit glasiertem Pak Choi – die Bitternoten treffen hier auf Eleganz. Oder Schweinebacke mit Perlgraupen-Risotto, Lardo und schwarze Nuss: die salzige Struktur des Weins spiegelt sich im Gericht.
Besonderheiten
Vier Böden prägen Rebholz – der Mandelberg ist der Muschelkalk-Weißburgunder. Biodynamisch bewirtschaftet seit 2015 (respekt-BIODYN), bio-zertifiziert seit 2005. Dekantieren im jungen Stadium, sonst Geduld: dieses GG hat Jahre vor sich.