Beton, Ton und die Kunst des Weglassens
Alessandros Philosophie lässt sich auf einen Satz reduzieren: so wenig wie möglich eingreifen, damit der See und der Boden das Wort behalten.
Spontanvergärung, kein biologischer Säureabbau, kein Holz, minimaler Schwefel. Der Cemento — sein radikalstes Statement — reift mit Schalenkontakt in nicht glasiertem Beton, liegt 10–12 Monate auf der Feinhefe, dann nochmal sechs Monate in der Flasche. Daneben experimentiert er mit Terrakotta-Amphoren: drei Monate Schalenkontakt, ein Orange Wine, der die Grenzen der Appellation testet.