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Weinbrief ·

Elsass im Herbst

Preise und Verfügbarkeit: Stand 10. Oktober 2026

Das Elsass ist trocken geworden, und seit 2021 steht es auf dem Etikett. Drei Häuser, zwölf Weine, zwei Pakete.  ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌

Hallo,

Rauch, Quitte, ein Hauch Gerbstoff.
So schmeckt ein Pinot Gris vom roten Kalk über Turckheim, acht Jahre alt, mit 1,7 Gramm Zucker.
Man trinkt ihn im Oktober zu Pilzen, zu Kürbis, im November zur Martinsgans.
Und er ist trocken.
Das war nicht immer so. Vor zwanzig Jahren bekam man im Elsass bei einem Pinot Gris, je nach Haus und Jahrgang, einen trockenen Wein oder ein Dessert, und das Etikett verriet nicht, was auf einen zukam. Die süßen, sagt Olivier Humbrecht, verkauften sich damals am leichtesten.
Das Elsass ist trocken geworden, und seit dem Jahrgang 2021 steht es auf dem Etikett.

Drei Häuser zeigen, was das heißt: Zind-Humbrecht, Albert Mann, Trapet. Zwei Pakete, der Unterschied heißt Grand Cru:

Paket 1 · Die Weinstraße

Crémant · Pinot Blanc · Pinot Gris · Gewürztraminer · Riesling · Pinot Noir

Die Weinstraße
6 Weine · ca. 159 € →

Paket 2 · Fünf Grands Crus, ein Clos

Rangen · Goldert · Hengst · Clos de la Faille · Furstentum · Schoenenbourg

Fünf Grands Crus, ein Clos
6 Weine · ca. 436 € →

Ein Klick legt alle sechs in Ihren Warenkorb.
Einzelne können Sie dort weglassen oder tauschen, auch zwischen den beiden Paketen.

Turckheim: Zind-Humbrecht

Olivier Humbrecht kam im April 1989 mit sechsundzwanzig auf das Gut zurück und wurde im selben Jahr als erster Franzose Master of Wine. Zur Biodynamie kam er über den Mist. Der zugekaufte Dung verrottete nicht, er roch wie eine Sickergrube, und im Labor fand er acht verschiedene Antibiotika darin. Seit 1997 arbeitet das Haus biodynamisch, seit 2005 zieht ein Ardenner namens Nikita den Pflug. Mineralität riecht nicht, schreibt Humbrecht, und sie lässt sich nicht fälschen. Er findet, dem Elsass täte es gut, dreißig Prozent seiner Fläche zu verlieren und nur die besten Lagen zu behalten. Das sagt sich leicht mit dem Rangen im Rücken. Es stimmt trotzdem.

Zind-Humbrecht Pinot Gris Heimbourg 2018

Pinot Gris Heimbourg 2018

Pinot Gris · Turckheim · ca. 37 €

Der Heimbourg ist ein Hügel aus rotem Oligozän-Kalk neben dem Brand, der Pinot Gris steht oben, nach Süden und Westen. Achtzehn Monate lag er auf der Hefe, dreizehn Prozent, 1,7 Gramm Zucker, acht Jahre alt. Rauch und Röstung, eine samtige Textur und ein Hauch Gerbstoff, den man bei Pinot Gris selten findet. Er hat noch bis 2033 Zeit, ich würde ihn nicht so lange warten lassen. Dazu Kürbispuffer mit pochiertem Ei.

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Zind-Humbrecht Gewürztraminer Turckheim 2024

Gewürztraminer Turckheim 2024

Gewürztraminer · Turckheim · ca. 21 €

Er wächst auf dem Kies der Fecht direkt vor dem Keller, alte Reben. Gut zwölf Prozent, 0,3 Gramm Zucker, also praktisch ohne. Pfeffer und Trockenfrüchte, samtig und straff. Panos Kakaviatos fand Würze, nassen Stein und ein erfreulich trockenes Profil, 92 Punkte. Zu Kürbisgnocchi mit Salbei und Haselnuss gehört er für mich in diesen Herbst.

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Thann, der Vulkan

Der Rangen ist der südlichste Grand Cru des Elsass und steht auf Grauwacke und Tuff, der verdichteten Asche eines Vulkans. Das Gefälle liegt im Mittel bei neunzig Prozent. Gepflügt wird mit der Seilwinde. Léonard Humbrecht kaufte den Clos Saint-Urbain 1977, als niemand Steillagen wollte, weil die Ebene mehr trug. Das Haus besitzt heute ein Viertel des Grand Cru. Die Chronik von Thann erzählt, 1431 sei die Ernte so groß gewesen, dass man Wein in den Mörtel mischte. Die von 2026 wird eine der kleinsten seit Jahren.

Zind-Humbrecht Pinot Gris Rangen de Thann Clos Saint-Urbain Grand Cru 2020

Pinot Gris Rangen de Thann Clos Saint-Urbain Grand Cru 2020

Pinot Gris · Thann, Grand Cru · ca. 97 €

Die Reben stehen seit 1963 auf der Grauwacke über der Altstadt. Dreizehneinhalb Prozent und acht Gramm Zucker, nach EU-Regel ist das halbtrocken. Humbrecht druckt dennoch die Eins aufs Etikett, weil er den Gaumen misst und nicht das Labor, und ich gebe ihm recht. Feuerstein, zerstoßenes Vulkangestein, fast gewaltsam geröstet, am Ende eine edle Bitterkeit. Der Wine Advocate nannte ihn enorm kräftig und beharrlich salzig, 94 Punkte. Dazu Taube vom Holzkohlegrill mit roten Linsen. Er hat zwanzig Jahre vor sich, man muss sie ihm nicht alle geben.

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Goldert und Hengst, zwei Kalke

Die Humbrechts kommen aus Gueberschwihr, wo sie seit 1620 Wein machen. Der Goldert über dem Dorf ist die einzige Lage im Elsass, deren Untergrund ganz aus Oolith besteht, einem Kalk aus winzigen Kügelchen. Seit 2019 steht dort bei Zind-Humbrecht nur noch Muscat. Ein paar Kilometer nördlich, über Wintzenheim, liegt der Hengst, ein Mergelkalk, den die Abtei Murbach schon im neunten Jahrhundert erwähnt. Dort stehen Gewürztraminer-Reben, die Émile Zind um 1950 pflanzte, neben einer Parzelle, die aus den Zwanzigerjahren stammen soll. Alte Massenselektion: dicke Schalen, mehr Pfeffer als Parfüm.

Zind-Humbrecht Muscat Goldert Grand Cru 2024

Muscat Goldert Grand Cru 2024

Muscat · Gueberschwihr, Grand Cru · ca. 42 €

Knapp zwölf Prozent, zwei Gramm Zucker. Erst Blüten, dann Zitrus und weißes Obst, fein gebaut und erstaunlich leicht zu trinken. Die Humbrechts sagen, so habe der Goldert in den Achtzigern geschmeckt. Trockener Muscat gehört für mich zu den schönsten Weißweinen des Elsass, und als Grand Cru ist er selten. Die Domaine rät, ihn bis 2027 liegen zu lassen. Zum Aperitif, oder zu rohem Fisch.

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Zind-Humbrecht Gewürztraminer Hengst Grand Cru 2021

Gewürztraminer Hengst Grand Cru 2021

Gewürztraminer · Wintzenheim, Grand Cru · ca. 64 €

Vierzehn Prozent, sieben Gramm Zucker, fünfeinhalb Gramm Säure, also trocken, nach dem Gesetz wie am Gaumen. Stuart Pigott fand darin die Balance der großen Gewürztraminer des späten zwanzigsten Jahrhunderts, Lokum in der Nase, üppig und doch trocken, 97 Punkte. Er braucht Zeit, die Domaine sagt ab 2026, und er hält zwanzig Jahre. Der Winzerverband empfiehlt zum Hengst Nierchen in Senf. Ich würde ein Kalbskotelett nehmen.

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Wettolsheim: Albert Mann

Albert Mann hatte Gicht und durfte keinen Weißwein trinken. Also pflanzte er 1973 für den Eigenbedarf Pinot Noir, und weil er sich gern etwas gönnte, in die besten Parzellen. So erzählt es Antoine Barthelmé, der das Gut heute führt. Fünfzig Jahre später gab der Wine Advocate dem Pinot Noir Les Saintes Claires 2022 hundert Punkte. Den gibt es nicht mehr. Den Clos de la Faille, in Verlängerung des Hengst, schon. Die Brüder Maurice und Jacky Barthelmé haben das Gut seit den Achtzigern geführt, Maurice hatte Alberts Tochter Marie-Claire geheiratet, Antoine ist Jackys Sohn. Jacky sagt: „Ich mag Finesse. Sie ist für mich am schwersten zu erreichen. Reichtum und Kraft sind leicht.“ Und: „Heute holen wir Trauben herein, von denen meine Großeltern geträumt hätten.“ 2026 begannen die Barthelmés am 18. August zu lesen, so früh wie nie. Antoine schreibt von kleinen, konzentrierten Beeren.

Albert Mann Crémant d'Alsace Extra Brut 2023

Crémant d'Alsace Extra Brut 2023

Auxerrois, Pinot Blanc, Pinot Noir · Wettolsheim · ca. 27 €

Auxerrois, Pinot Blanc und ein wenig Pinot Noir, zwölf Prozent, Extra Brut. Die Revue du Vin de France fand den Vorgänger eines schönen Champagners würdig und riet, ihn bei Tisch zu servieren. Ich mache ihn zum Flammkuchen auf.

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Albert Mann Pinot Blanc Auxerrois 2023

Pinot Blanc Auxerrois 2023

Auxerrois, Pinot Blanc · Wettolsheim · ca. 18 €

Drei Viertel Auxerrois, ein Viertel Pinot Blanc, dreizehn Prozent, Schraubverschluss. Birne, Quitte, Kerbel, saftig, leicht zu trinken. Das Haus trinkt ihn zur warmen Winzerpastete, und ich wüsste nichts Besseres für einen Abend im Oktober, an dem niemand lange kochen will.

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Albert Mann Pinot Noir Clos de la Faille 2023

Pinot Noir Clos de la Faille 2023

Pinot Noir · Wintzenheim, Monopol · ca. 83 €

Ein Hektar auf einer geologischen Verwerfung, eisenroter Kalk, wo im achtzehnten Jahrhundert Erz abgebaut wurde. Maurice und Jacky pflanzten ihn 1998 nach Nordosten, in den Schatten. Damals brauchte ein Pinot Noir jede Sonne, heute ist der Schatten das Argument. Dreizehn Prozent. Rauch und Pfingstrosen, Tannine wie gesponnen. Vinous gab 96 Punkte. Der einzige Clos im Elsass, der ganz aus Pinot Noir besteht, sagt das Haus. Kalbskotelett mit Pfifferlingen, oder Rehrücken mit Topinambur. Am besten ab 2026.

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Albert Mann Riesling Furstentum Grand Cru 2022

Riesling Furstentum Grand Cru 2022

Riesling · Kientzheim, Grand Cru · ca. 84 €

Albert Manns drei Parzellen im Furstentum, eine davon Massenselektion, stehen auf dem braunen Kalk des Dogger, der am Hang eine Insel mediterraner Pflanzen trägt. Vier Gramm Zucker. Orangenschale und Orangenblüte, am Ende kräftige Bitternoten. Die Revue du Vin de France gab 96 Punkte und meint, er werde in Würde altern. Dazu Zander auf Rieslingkraut.

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Riquewihr: Trapet

Andrée Trapet ist das einzige Kind einer Winzerfamilie aus Riquewihr. Vor gut zwanzig Jahren übernahm sie das elterliche Gut, keine zwei Hektar und ein einziger Grand Cru, der Sonnenglanz. Ihr Mann ist Jean-Louis Trapet aus Gevrey-Chambertin, unter der Woche Burgund, am Wochenende Riquewihr, und von Anfang an biodynamisch. Seit 2017 führt der Sohn Pierre das Elsass, Louis kam 2018 dazu. „Ich habe im Elsass laufen gelernt“, sagt Pierre. Und: „In der Côte de Nuits ist die Natur zivilisiert. Im Elsass ist sie wilder, mit den Vogesen, dem Wald.“ Seit 2021 steht jede Rebe an ihrem eigenen Pfahl. Mehr als fünfzigtausend Pfähle, sagt der Vater. Früher lagen die Lesen in Gevrey und Riquewihr zwei Wochen auseinander. Heute fallen sie fast zusammen. Und auf jedem Rückenetikett steht eine Skala von eins bis vier, trocken bis süß. Die Trapets hatten sie, bevor das Gesetz sie verlangte.

Trapet Alsace Riesling Kientzheim K.T.Z.M. 2021

Riesling Kientzheim K.T.Z.M. 2021

Riesling · Kientzheim · ca. 23 €

Trapets Dorfriesling wächst auf einem halben Hektar direkt unter dem Wald und reift im Betonei. Efeu und Zitronenschale, zart und frisch, Vinous gibt ihm 90 Punkte und bis 2045. Andrée Trapet empfiehlt ihre Dorfrieslinge zum Coq au Riesling und bietet an, das Rezept zu verraten. Ich würde sie beim Wort nehmen.

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Trapet Alsace Riesling Schoenenbourg Grand Cru SEL 2021

Riesling Schoenenbourg Grand Cru „SEL“ 2021

Riesling · Riquewihr, Grand Cru · ca. 65 €

Der Schoenenbourg liegt über Riquewihr auf Keupermergel mit Gips. Merian schrieb 1663, hier wachse der edelste Wein des Landes, und Voltaire besaß ein paar Morgen darin. Sel heißt Salz, in der Sprache der Alchemisten das Gleichgewicht zwischen Schwefel und Quecksilber, so heißen die beiden Schwester-Cuvées. Dreizehneinhalb Prozent, trocken. Glockenhelle Säure, Vinous nennt ihn abgefüllte Sanftmut, 94 Punkte, bis 2055. Ich trinke ihn zur Choucroute, das hält er aus.

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Trapet Alsace Chapelle 1441 rouge 2022

Chapelle 1441 rouge 2022

Pinot Noir · Riquewihr, Zellenberg, Beblenheim · ca. 32 €

Pinot Noir aus fünf Parzellen, zum Teil im Grand Cru Froehn auf Jurakalk, Reben aus den Sechzigern, zwölfeinhalb Prozent. Kirsche mit Biss und ein Tannin wie Chiffon, 90 Punkte bei Vinous. Die Kapelle im Namen ist die Kirche Saint-Erhard auf der Stadtmauer von Riquewihr, geweiht 1441. Von ihrem Fresko des Jüngsten Gerichts ist nur die Hölle übrig. Ein befreundeter Architekt restauriert sie seit 2010, die Trapets helfen mit. Zu Charcuterie, im November auch zur Martinsgans.

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Womit fangen Sie an?

Wenn Sie die Kiste öffnen: den Crémant zuerst, kalt. Dann den Pinot Blanc Auxerrois und den Riesling aus Kientzheim bei zehn Grad. Den Heimbourg eine halbe Stunde vorher öffnen. Den Chapelle 1441 zuletzt, leicht gekühlt, zu allem, was auf den Tisch kommt.

Die Weinstraße:
1× Crémant d'Alsace Extra Brut 2023 → Extra Brut, zum Flammkuchen
1× Pinot Blanc Auxerrois 2023 → Birne, Quitte, Kerbel
1× Pinot Gris Heimbourg 2018 → Rauch, Röstung, acht Jahre
1× Gewürztraminer Turckheim 2024 → Pfeffer, Trockenfrüchte, knochentrocken
1× Riesling Kientzheim K.T.Z.M. 2021 → Efeu und Zitronenschale
1× Chapelle 1441 rouge 2022 → Kirsche mit Biss

Und „Fünf Grands Crus, ein Clos“: mit dem Clos de la Faille anfangen, der ist jetzt offen. Den Muscat bis zum Frühjahr liegen lassen, den Rangen eine Stunde in die Karaffe. Hengst und Furstentum sind für Weihnachten, der Schoenenbourg für das Jahr danach.

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Wir haben über hundertachtzig Weine aus dem Elsass im Shop, von Zind-Humbrecht, Albert Mann und Trapet. Drei, die in keinem Paket sind: der Auxerrois Rotenberg 2021, den Humbrecht im Frostjahr zum ersten Mal allein gefüllt hat, Bienenwachs und Honig, sehr trocken, ca. 37 €. Der Riesling Rangen Clos Saint-Urbain 2014, der einzige Wein, den das Haus in jenem Jahr vom Rangen deklariert hat, zwölf Jahre alt, Rauch und Torf, ca. 97 €. Und Trapets Ambre Orange 2022, Gewürztraminer einen Monat auf der Maische in der Amphore, ca. 29 €.

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Herzliche Grüße aus Berlin,

Lisa und das Team von
Lebendige Weine

P.S.: Trocken ist nicht alles. Ein Elsass nur aus trockenen Weinen, sagte Humbrecht schon 2011, hieße, das Kind mit dem Bade auszuschütten und sich um einige seiner größten Weine zu bringen. Bis 2006 hatte das Haus erst dreimal eine Sélection de Grains Nobles aus Riesling gemacht, 1989, 1998 und 2006. Von der dritten, dem Riesling Brand Grand Cru SGN 2006, haben wir noch halbe Flaschen. Hundertfünfundachtzig Gramm Zucker, neun Gramm Säure, zwanzig Jahre alt und laut Domaine bis 2036 im Fenster. Technisch sehr süß, schreibt das Haus, und man merkt es ihm kaum an. Dazu ein alter Munster, oder ein Zwetschgenkuchen. Ca. 78 €.

BUDGET-WEIN DER WOCHE

Zind-Humbrecht Pinot Gris Turckheim 2023

Pinot Gris Turckheim 2023, Zind-Humbrecht

Pinot Gris · Turckheim · ca. 21 €

Vom Kies der Fecht, die erste Parzelle, die das Haus 2023 gelesen hat, bevor Mitte September die Fäulnis drohte. Zwölf Prozent, 1,2 Gramm Zucker. Rauch, trockene Kräuter, ein fast salziges Ende. Stuart Pigott fand ihn erstaunlich reif für seine zwölf Prozent, 92 Punkte. Der Grauburgunder für die Woche, in der Sie auf das Paket warten. Dazu Zwiebelkuchen.

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