Andreas Tscheppe

Seit 2006 geht Andreas Tscheppe eigene Wege. In der Südsteiermark, an der Grenze zu Slovenien, baut er Weine nach biodynamischen Prinzipien an. Wobei «anbauen» den Kern der Einstellung nicht Trifft. Nach Tscheppes eigenen Vorstellungen werden die Weine von ihm und seiner Frau Elisabeth «in ihrem Werden nur begleitet.» Er hört ihnen zu, kommuniziert gar mit ihnen. Hieraus darf man das Gesamtkonzept zur Entstehungsweise seiner Weine entwickeln: Ein Hauch von Nichts, der den Übergang vom Chaos ins geformte Dasein dirigiert.

Die Weinberge, die der Winzer in mühevoller Arbeit selst terrassiert hat, sind wahrlich wild und voller Leben. Bis zu fünfhundert Meter hoch gelegen, sind sie geprägt von wilden Kräutern, Gräsern, Steinen und – Insekten. Und die Insekten haben es Andreas in besonderer Weise angetan. Nach ihnen sind seine Weine benannt, ihrem jeweiligen Wesen entsprechen sie.

Die Weine von Andreas Tscheppe

Die Libellen-Linie flirrt, zittert und schwebt. Der «Hirschkäfer», ebenfalls ein Sauvignon Blanc verbringt die meiste zeit seines Lebens unter der Erde. Zum ersten mal hörten wir von einer Ausbaumethode, bei der der Wein im Holzfass in die Erde vergraben wird und dort reift und ruht.

Ein neuer Rosé aus der Spätburgunder-Traube trägt den Namen «Weinbergsschnecke». Dieser Ureinwohner des europäischen Weinbergs braucht seine sprichwörtliche Zeit, entwickelt jedoch eine kosmische Herrlichkeit. Der «Salamander» ist ein Chardonnay, hier genannt Morillon und wie sein reptilischer Namensgeber sonnenliebend. Er atmet die Strahlen ein und aus. Geschmacklich geprägt von symmetrischer Agilität und windender Kraft.

Trotz nur geringsten Schwefelzusätzen sind die Weine sehr langlebig. Seltbstredend wird auf Filtration, Schönung, jegliche Behandlung verzichtet.

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