Riesling „vom blauen Schiefer“ 2018

19,50 

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Hier zeigt sich die kühle Frucht von weißen und blauen Johannisbeeren, Limetten und Grapefruits in Verbindung mit kühlem zerstoßenen Stein sowie der entsprechenden Rauchigkeit und Würze des Schiefers. Der Riesling vom blauen Schiefer ist puristisch klar und karg in seiner Kombination aus rauchigem Stein, Trockenkräutern und blondem Tabak, durch den sich ein kühler Fluss von frisch gepressten Limetten und Salzzitronen zieht.

Riesling „vom blauen Schiefer“ 2018

19,50 

Artikelnummer: 9912014156 Kategorien: , Weingut:
Verkostungsnotiz von vom 12.03.2020, Copyright Christoph Raffelt

Informationen zum Wein

Der Pündericher Ortswein »vom blauen Schiefer« stammt aus der Lage Fahrlay mit 80 bis 100 Jahre alten Reben, die im blauen Schiefer wurzeln. Der Wein ist so etwas wie eine Vorselektion des Großen Gewächses. Die Reben erhalten nach Lese und Sortierung eine gewisse Maischestandzeit und werden sehr langsam mit geringem Druck gepresst und spontan vergoren. Die Klärung findet durch Sedimentation statt. Außer kleinen Schwefelgaben im Sommer nach der Vergärung kommt nichts mehr hinzu. Der Ausbau erfolgt in traditionellen moselanischen Fuderfässern von 1.000 Litern Fassungsvermögen. Die Ortsweine werden normalerweise im späten Frühjahr gefüllt.

Farbe

mittleres Strohgelb

Nase

Der Riesling vom blauen Schiefer ist immer der straighteste der drei Ortsweine. Obwohl diese Kargheit und Kühle des blauen Schiefers in dem warmen Jahr 2019 etwas abgemildert ist, bleibt doch der Charakter präsent, vor allem im Vergleich zum roten und zum grauen Schiefer. Hier zeigt sich die kühle Frucht von weißen und blauen Johannisbeeren, Limetten und Grapefruits in Verbindung mit kühlem zerstoßenen Stein sowie der entsprechenden Rauchigkeit und Würze des Schiefers. Man meint tatsächlich, das Blaue hier wahrnehmen zu können.

Mund

Was sich im Duft andeutet, gewinnt am Gaumen nochmal an Präzision. Der Riesling vom blauen Schiefer ist puristisch klar und karg in seiner Kombination aus rauchigem Stein, Trockenkräutern und blondem Tabak, durch den sich ein kühler Fluss von frisch gepressten Limetten und Salzzitronen zieht. Auch hier findet sich ein Hauch von weißen Johannisbeeren, die in der Kombination mit den sonst kühlen Noten fast als warm und süffig erscheinen und die Strenge des Terroirweins ein wenig balancieren. Noch blutjung und nach Luft dürstend, ist dieser Wein von großer Klarheit und Eleganz und dank der typischen Salzigkeit, die dieser Wein immer besitzt, auch immer mit hohem Trinkfluss ausgestattet. Dazu trägt die Herbe von Grapefruits bei, die im Finale noch einmal offensichtlich wird.

Speiseempfehlungen von Christoph Raffelt

  • Languste mit Fenchel, Orange und Ziegenricotta
  • Skrei im Hühnerfond mit Frühlingszwiebeln und Meeressalat
  • Grünkohlsalat mit Grapefruit, Granatpafel und Pinienasche-Ziegenkäse vom Vulkanhof

weingut
Typ

Jahrgang

Sorte

Inhalt

Alkoholgehalt

13% Vol.

Restsüße

■□□□□

Allergene

enthält Schwefel

Säure

5,7 g/l

Trinktemperatur

11°

Parker Punkte

90

Hersteller

Weingut Clemens Busch, Kirchstrasse 37, 56862 Pünderich / Germany, Bio-Zertifikat: DE-ÖKO-039