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Lutzmannsburg Alte Reben 2013

Lutzmannsburg Alte Reben 2013

93,03 

Artikelnummer: 9870010008 Kategorien: , , Weingut:
Verkostungsnotiz von  vom 12.04.2022, Copyright Christoph Raffelt

Informationen zum Wein:

Der Lutzmannsburg Alte Reben ist eine Blaufränkisch-Selektion aus den ältesten und besten Gewannen. Das Lutzmannsburger Plateau entstand aus einem urzeitlichen Vulkan, auf dem sich im Laufe der Zeit unterschiedliche Schichten ablagerten. Man findet heute Sedimente des Pannonischen Meeres in Form von Kalksandstein, Lehm, Sand und Ton sowie Ablagerungen vulkanischen Ursprungs. Das Alter der Rebstöcke liegt zwischen 85 und 110 Jahren. Ein Teil der Ernte wurde als ganze Trauben mit Rappen vergoren. Nach der spontanen Einleitung dauerte die Vergärung in offenen Holzbottichen rund dreieinhalb Wochen. Nach einem sehr vorsichtigen Abpressen direkt in 500- und 600-Liter-Fässer lag der Wein fast ein Jahr auf der vollen Hefe, wo die spontane malolaktische Gärung stattfand. Der erste Abzug erfolgte nach ca. einem Jahr, danach reifte der Blaufränkisch weitere zwölf Monate in 500-Liter-Fässern. Es gab keine Schönung, keine Filtration und nur geringe Zusätze an Sulfiten.

Farbe:

opakes Granatrot mit ziegelroten Rändern

Nase:

Dass der 2013er Blaufränkisch Lutzmannsburg Alte Reben zu den größten Weinen gehört, die bisher aus dieser Sorte entstanden sind, äußert sich schon im Duft. Die Nase zeigt Finesse, Präzision und Klarheit, Frische, Saftigkeit und Brillanz, Kraft und Intensität, Dichte und Großzügigkeit. Der Wein ist damit gleich auf mehreren Ebenen eine pure Verführung. Er erinnert an Sauerkirschen mit einem Hauch von Bittermandel, an reife Pflaumen und junge Zwetschgen, Brombeeren, Holunderbeeren, Maulbeeren und etwas Cassis, Pfeffer und Süßholz, er hat frische Aspekte von Berberitzen, Blutorangensaft, Pomelo und saftigem Steinobst. Dazu kommen erdige Noten, Torf, ein Hauch von reifer Sojasauce und violette Blüten, die mit Luft immer intensiver werden. 

Gaumen:

Am Gaumen mutet der Wein sehnig, kräftig und großzügig, aber auch schwebend und ätherisch an. Während der 2011er erdverbunden und fest gewirkt erscheint, schwebt der 2013er, ohne die Bodenhaftung zu verlieren. Der Wein ist am Gaumen etwas rotbeeriger als im Duft, er verweist auf Rote Johannisbeeren, Preiselbeeren und Berberitzen, Sauerkirschen und Wildkirschen, dazu auf ein paar Pflaumen und Cassis. Hier zeigt sich auch wieder der Hauch von im Holz gereifter Soja-Sauce, von etwas Tinte und Eisen sowie von einer Spur Torf, aber eben auch von Minze, Blüten und Kreide. All das ist eingewoben in ein gnadenlos feines und doch markantes Tannin und durchzogen von einer Säure, die geradezu perfekt erscheint und alles durchdringt, ohne sich zu sehr in den Vordergrund zu spielen. Das ist fantastisch!

Speiseempfehlungen:

  1. Rote Bete in drei Aggregaten mit Mohn, Pfeffer und Cassis (vegetarisch)
  1. Taubenbrust auf Wirsing-Bett mit Mokka-Portwein-Jus (Wild, Geflügel)
  1. Zander im durchwachsenen Speck mit Linsen und karamellisiertem Apfel (Fisch, Fleisch)
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Allergene

enthält Schwefel

Winzer

Moric

Land

Österreich

Region

Burgenland/Neusiedlersee

Typ

Jahrgang

Sorte

Inhalt

Alkoholgehalt

Restsüße

■□□□□

Trinktemperatur

17°

Hersteller

Weingut Moric, Kirchengasse 3, A-7051 Großhöflein, Austria