La Folletière 2016 – Lesuffleur

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Artikelnummer: 9990009100 Kategorie: Weingut:
Verkostungsnotiz von vom 15.10.2018, Copyright Christoph Raffelt

Normandie

Informationen zum Wein

Die Familie von Benoit Lesuffleur baut seit mehreren Generationen Äpfel und Birnen in der Normandie an. Seit rund 50 Jahren verkauft sie den Ertrag an große Cidre-Produzenten. Benoit Lesuffleur, gerade einmal 30 Jahre alt, ist Wine Broker in Paris. Er vertritt unter anderem die Häuser Fourrier, Henri Germain und Champagne Tarlant im Pariser Handel und in der Gastronomie. Von Namensvetter Benoit Tarlant weiß er sehr genau, wie Spitzenchampagner entsteht, und so hatte er das Ziel, auf diesem Niveau auch Cidre zu vinifizieren. Seine Familie allerdings war jahrelang strikt dagegen. Nun aber hat er sie überzeugt. Seine Cidre entstehen tatsächlich nach der méthode traditionel aus zwölf unterschiedlich süßen, sauren und tanninstarken Apfelsorten. Es wird natürlich von Hand gearbeitet, die 16 Hektar Fläche befinden sich in Konversion zum biologischen bzw. biodynamischen Anbau, der Apfelsaft wird spontanvergoren, und nach dem Blending der verschiedenen Sorten verweilt der Cidre für zwölf Monate sur lattes.
       
La Folletière ist ein Cidre aus 25 % säurereichen Äpfeln der Sorten Rambeau und René Martin, 50 % bittersüßen Äpfeln der Sorten Bedan und Binet rouge sowie 25 % bitter-tanninreichen Sorten wie Mettais und Frèquin. Sie stammen aus der La-Folletière-Plantage, die Benoits Vater 1996 in Folletière-Abenon auf einem Boden aus Feuerstein, Schwemmland, Lehm und kreidigem Untergrund gepflanzt hat. Die Dichte beträgt 700 Halbstämme pro Hektar. Der Restzucker beträgt rund 40 Gramm.

Farbe

goldgelb

Nase

La Folletière ist ein intensiv duftender Apfel-Schaumwein, der tatsächlich nach den drei Arten der verwendeten Äpfel riecht. Da sind die süßen Äpfel, die sauren, deren Frische in die Nase sticht, aber auch die bitter-tanninigen, die für herbe Noten sorgen. Die Art des Ausbaus sorgt zudem für Hefenoten, sodass sich insgesamt das Bild eines fast noch warm duftenden Apfelkuchens feinster Provenienz ergibt.

Mund

Der Cidre mit seinen 38 Gramm Süße und einer feinen Säure ist stoffig und seidig am Gaumen. Roter und gelber Apfel bestimmen hier den Geschmack, der zwischen süßen und herben Noten wechselt. Man fühlt sich zudem an die Festigkeit und gleichzeitige Buttrigkeit eines guten Gugelhupfs erinnert. Die Säure durchzieht den Cidre mit feinem Nerv und trägt zum Trinkfluss dieses saftig-süßen Getränks bei.

Speiseempfehlungen von Christoph Raffelt

  • Charcuterie
    (Fleisch, Wurst, Blutwurst)
  • Tarte Tatin
    (Dessert)
  • Quiche Lorraine
    (Pasta, Pizza, Polenta & Risotto, Auflauf, Soufflé, Quiche)

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Typ

, ,

Jahrgang

Sorte

Inhalt

Alkoholgehalt

Restsüße

■□□□□

Allergene

enthält Schwefel

Säure

6,0 g/l

Trinktemperatur

11°

Hersteller

Lesuffleur, 14 290 La Folletière-Abenon / France

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