{"id":231928,"date":"2026-08-05T12:41:52","date_gmt":"2026-08-05T12:41:52","guid":{"rendered":"https:\/\/www.lebendigeweine.de\/?page_id=231928"},"modified":"2026-08-05T13:04:03","modified_gmt":"2026-08-05T13:04:03","slug":"terroir-priorat-montsant","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.lebendigeweine.de\/fr\/weinwissen\/terroir-priorat-montsant\/","title":{"rendered":"Terroir Priorat et Montsant : le noyau noir et son anneau"},"content":{"rendered":"<style>\n.sf-page{max-width:1100px;margin:0 auto;font-family:Georgia,'Times New Roman',serif;color:#333;line-height:1.75;font-size:1.06em}\n.sf-hero{margin:0 0 2.5em}\n.sf-hero img{width:100%;height:auto;border-radius:12px}\n.sf-hero h1{font-size:2.1em;line-height:1.2;margin:.8em 0 .25em}\n.sf-subtitle{color:#8b7355;font-style:italic;font-size:1.12em;margin:0 0 1.2em}\n.sf-section{margin:2.6em 0}\n.sf-section h2{font-size:1.55em;line-height:1.25;border-bottom:2px solid #c9a961;padding-bottom:.25em;margin-bottom:.8em}\n.sf-figure{margin:1.8em auto;text-align:center}\n.sf-figure img{max-width:100%;height:auto}\n.sf-figure--icon img{max-width:440px;width:100%}\n.sf-figure figcaption{color:#8b7355;font-size:.9em;margin-top:.5em}\n.sf-infobox{background:#f5f0e8;border-left:4px solid #c9a961;border-radius:0 10px 10px 0;padding:1.15em 1.5em;margin:1.8em 0}\n.sf-infobox-title{display:block;font-weight:bold;color:#8b7355;text-transform:uppercase;letter-spacing:.06em;font-size:.85em;margin-bottom:.35em}\n.sf-tablewrap{overflow-x:auto;margin:1.4em 0}\n.sf-table{width:100%;border-collapse:collapse;font-size:.95em}\n.sf-table th{background:#f5f0e8;text-align:left;padding:.6em .8em;border-bottom:2px solid #c9a961;white-space:nowrap}\n.sf-table td{padding:.6em .8em;border-bottom:1px solid #e5ddd0;vertical-align:top}\n.sf-faq-q{font-size:1.12em;margin:1.5em 0 .3em}\n.sf-cta{background:#f5f0e8;border-radius:10px;padding:1.3em 1.6em;margin:2.8em 0 1em;text-align:center}\n@media(max-width:600px){.sf-hero h1{font-size:1.6em}.sf-section h2{font-size:1.3em}}\n<\/style>\n\n\n\n<div class=\"sf-page\">\n\n<div class=\"sf-hero\">\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.lebendigeweine.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/priorat-montsant-hero.jpg\" alt=\"Editorial-Collage zum Terroir von Priorat und Montsant: zwei Handfl\u00e4chen mit schwarzen Llicorella-Schieferpl\u00e4ttchen und rotem Lehm mit wei\u00dfen Gipsadern vor terrassierten H\u00e4ngen und Olivenhainen\" \/>\n<h1>Terroir Priorat &amp; Montsant: der schwarze Kern und sein Ring<\/h1>\n<p class=\"sf-subtitle\">Llicorella im Zentrum, Sand, Gips, Lehm und Kalk darum herum \u2014 warum wenige hundert Meter \u00fcber den Charakter eines Weins entscheiden<\/p>\n<p>Auf der Landkarte ist es kaum mehr als eine Linie: Das Montsant legt sich wie ein Ring um das Priorat, an manchen Stellen trennen nur wenige Meter die eine Appellation von der anderen. Im Glas liegt eine Welt dazwischen. Beide Nachbarn arbeiten mit denselben Trauben, Garnacha und Cari\u00f1ena, doch unter den Rebzeilen wechselt das Fundament \u2014 schwarzer Llicorella-Schiefer im Kern, Sand, Gips, Lehm und Kalk im Ring darum. Wer verstehen will, warum ein Wein so schmeckt, wie er schmeckt, findet in diesem Winkel Kataloniens das anschaulichste Lehrst\u00fcck Spaniens.<\/p>\n<\/div>\n\n<section class=\"sf-section\" id=\"priorat\">\n<h2>Priorat: Terrassen aus schwarzem Stein<\/h2>\n<p>Im S\u00fcden des Priorat, zwischen den D\u00f6rfern El Lloar und Bellmunt, fand der Architekt Alfredo Arribas 2001 brachliegende Terrassen mit Rebst\u00f6cken, die \u00fcber hundert Jahre alt waren und auf eigener Wurzel standen. Die Reblaus hatte sie verschont, weil der Llicorella-Schiefer zu karg und zu steil war, als dass sich der Befall gelohnt h\u00e4tte. Aus diesen Terrassen keltert <a href=\"\/fr\/portal-del-priorat\/\">Portal del Priorat<\/a> heute Weine, die das Priorat von seiner eleganten Seite zeigen: Ertr\u00e4ge von etwa einem Kilogramm Trauben pro Stock, fr\u00fche Lese, Spontang\u00e4rung, keine neuen Barriques. Der Gotes del Priorat duftet nach Veilchen, Garrigue und nassem Schiefer; der Somni, katalanisch f\u00fcr \u201eTraum \u00bb, vereint Cari\u00f1ena und Syrah zu mediterraner W\u00fcrze mit k\u00fchlender Mineralit\u00e4t. Arribas bringt das Terroir auf einen Satz, den man sich merken kann: <strong>Der Schiefer pr\u00e4gt den Wein st\u00e4rker als das Holz.<\/strong><\/p>\n<p>Was der Llicorella genau ist und warum er von der Mosel bis ins Douro-Tal Verwandte hat, erz\u00e4hlt unser Kapitel \u00fcber die <a href=\"\/fr\/weinwissen\/llicorella-schieferweine-europas\/\">Schieferweine Europas<\/a>.<\/p>\n<\/section>\n\n<section class=\"sf-section\" id=\"doerfer\">\n<h2>Gratallops, Porrera, Torroja: die D\u00f6rfer der neuen Klassiker<\/h2>\n<p>Weiter im Herzen der Appellation, um die D\u00f6rfer Gratallops und Porrera, verdichtet sich die j\u00fcngere Geschichte der Region. 1989 \u00fcberredeten \u00c1lvaro Palacios und Ren\u00e9 Barbier ihre Freundin Daphne Glorian, alle Ersparnisse in alte Garnacha-Reben auf siebzehn Terrassen bei Gratallops zu stecken. Daraus wurde <a href=\"\/fr\/clos-i-terrasses\/\">Clos i Terrasses<\/a> \u2014 und der Clos Erasmus, <strong>der erste 100-Punkte-Wein des Priorat<\/strong>: reiner Llicorella-Schiefer in der Lage Escales, Reben \u00fcber achtzig Jahre alt, maximal zw\u00f6lf Barriques im Jahr. Seit 2004 arbeitet Glorian biodynamisch, unterst\u00fctzt von Ester Nin \u2014 womit die n\u00e4chste Geschichte beginnt. Nin, die bei Clos Erasmus erste Erfahrungen sammelte, keltert mit Carles Ortiz unter <a href=\"\/fr\/familia-nin-ortiz\/\">Familia Nin Ortiz<\/a> an Steillagen rund um Porrera, die so schroff sind, dass sie mit Maultieren gepfl\u00fcgt werden \u2014 eine Methode, die dort seit den 1960er Jahren niemand mehr praktiziert hatte. \u201eBiodynamic since day one \u00bb steht auf jedem Korken; der Nit de Nin w\u00e4chst nordexponiert auf reinem Schiefer mit teils \u00fcber hundertj\u00e4hrigen Reben, und der Planetes Blanc aus der seltenen Cari\u00f1ena Blanca z\u00e4hlt zu den eigenst\u00e4ndigsten Wei\u00dfweinen Spaniens.<\/p>\n<p>In Gratallops selbst zeigt <a href=\"\/fr\/trossos-del-priorat\/\">Trossos del Priorat<\/a>, was der Name verspricht: \u201eTrossos \u00bb, katalanisch f\u00fcr \u201eSt\u00fccke \u00bb \u2014 acht Parzellen mit eigenem Mikroklima auf 21 Hektar biologisch bewirtschaftetem Llicorella. \u00d6nologin Eva Escud\u00e9 h\u00e4lt es mit einem Satz, der die Hierarchie der Region auf den Punkt bringt: \u201eEiner der gr\u00f6\u00dften Irrt\u00fcmer ist es, dem \u00d6nologen zu viel Bedeutung beizumessen \u2014 das Wichtigste ist, hervorragende Trauben zu haben. \u00bb Und in Torroja arbeitet <a href=\"\/fr\/terroir-al-limit\/\">Terroir al Limit<\/a>, gegr\u00fcndet von dem M\u00fcnchner Dominik Huber gemeinsam mit dem S\u00fcdafrikaner Eben Sadie: f\u00fcnfzehn Hektar biodynamisch, Ganztrauben-Verg\u00e4rung ohne Pigeage, eine der fr\u00fchesten Lesen der Region, die Weine nach burgundischem Vorbild in Orts- und Lagenweine gegliedert. An der Spitze steht Les Manyes, mit 100 Punkten ausgezeichnet: ein Priorat von Finesse, das nach Veilchen und nassem Schiefer duftet.<\/p>\n<\/section>\n\n<section class=\"sf-section\" id=\"grenze\">\n<h2>Die Grenze: wenige Meter, zwei Welten<\/h2>\n<figure class=\"sf-figure sf-figure--icon\">\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.lebendigeweine.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/boeden-vier-proben.webp\" alt=\"Aquarell: vier Bodenproben nebeneinander \u2014 schwarzer bl\u00e4ttriger Schiefer, heller Sand mit r\u00f6tlichem Gips, roter Lehm mit wei\u00dfen Gipsadern, k\u00f6rniger Kalk mit Kreidespuren\" loading=\"lazy\" \/>\n<figcaption>Vier Fundamente auf engstem Raum: Schiefer, Sand mit Gips, Lehm mit Gipsadern, Kalk mit Kreide.<\/figcaption>\n<\/figure>\n<p>Wie schnell das Fundament wechselt, zeigt das Schwesterprojekt von Terroir al Limit, das die Grenze in den Namen aufgenommen hat: <a href=\"\/fr\/terroir-sense-fronteres\/\">Terroir Sense Fronteres<\/a>, \u201eTerroir ohne Grenzen \u00bb. Manche Parzellen liegen nur wenige hundert Meter von den Priorat-H\u00e4ngen entfernt, doch statt auf Schiefer stehen die Reben hier in lockeren, sandig-tonigen B\u00f6den, und die weniger strengen Regeln der DO Montsant erlauben mehr Experiment. Im Keller gibt es keinen Entrapper und keine Barriques: Die Trauben werden komplett mit Stielen per Fu\u00df gestampft und in 400-Liter-Terracotta-Amphoren oder Betontanks vergoren, gesch\u00f6nt oder filtriert wird nicht. Im Mittelpunkt steht der Weinberg Les Montalts auf 800 Metern \u2014 vier Hektar mit 45 Jahre alten Garnacha-Buschreben, aus denen der Guix Vermell entsteht, <strong>\u201eroter Gips \u00bb<\/strong>, benannt nach der Farbe des Bodens. Der Negre zeigt wilde Kr\u00e4uter und rote Beeren, der wei\u00dfe Brisat aus Macabeu eine salzige Mineralit\u00e4t, die eher an Burgund denken l\u00e4sst als an das kraftvolle Spanien.<\/p>\n<\/section>\n\n<section class=\"sf-section\" id=\"cornudella\">\n<h2>Cornudella de Montsant: das k\u00fchlste Eck<\/h2>\n<figure class=\"sf-figure sf-figure--icon\">\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.lebendigeweine.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/montsant-amphore-v3.webp\" alt=\"Aquarell: gro\u00dfe eif\u00f6rmige Wein-Amphore aus Ton, davor ganze unentrappte Traubenb\u00fcndel\" loading=\"lazy\" \/>\n<figcaption>Amphore statt Barrique: die Vinifikation des Montsant.<\/figcaption>\n<\/figure>\n<p>Ganz im Norden der DO, in Cornudella de Montsant auf 700 Metern \u00fcber dem Mittelmeer, sorgen H\u00f6henlage und gro\u00dfe Tag-Nacht-Unterschiede f\u00fcr die frischesten, floralsten Weine der Region. Hier, auf rotem Lehm mit Gipsadern, wachsen die 50 bis 60 Jahre alten Garnacha- und Cari\u00f1ena-Reben, aus denen Tatjana Pe\u0107eri\u0107 \u2014 die Kellermeisterin von Terroir al Limit \u2014 ihr pers\u00f6nliches Projekt <a href=\"\/fr\/coreografia\/\">Coreografia<\/a> keltert; eine Winzerin, die als T\u00e4nzerin durch Frankreich tourte, bevor sie in Montpellier \u00d6nologie studierte. Ihr Pas de deux ist ein Paartanz aus Garnacha und Cari\u00f1ena: Die eine verg\u00e4rt mit wilden Hefen in Tonamphoren, die andere spontan im Stahltank; nach sechs Monaten getrennter Reife werden beide verm\u00e4hlt und unfiltriert gef\u00fcllt. Im Glas stehen rote Beeren und ein Hauch Veilchen \u00fcber der salzigen Mineralik des Gipsbodens.<\/p>\n<p>In derselben H\u00f6henzone, bei Cornudella und Siurana, liegen die Nordlagen von <a href=\"\/fr\/vins-nus\/\">Vins Nus<\/a> zwischen 700 und 820 Metern auf gelben Lehmb\u00f6den. \u201eNackte Weine \u00bb hei\u00dft der Name \u00fcbersetzt, und gemeint ist ein Programm des Weglassens: keine Extraktion, kaum Holz, kein Schwefel \u2014 nur Amphoren, Geduld und alte Grenache im Gobelet-Schnitt. Der Siuralta Orange aus Grenache Gris mazeriert kurz in der Amphore, die InStabile-Serie tr\u00e4gt Nummern statt Namen und Calder-Mobiles auf dem Etikett. F\u00fcr das Haus ist das Montsant keine Kopie des Priorat, sondern dessen Gegenthese: <strong>Leichtigkeit statt Wucht, S\u00e4ure statt Tannin.<\/strong><\/p>\n<\/section>\n\n<section class=\"sf-section\" id=\"sueden\">\n<h2>Der S\u00fcden: hundertj\u00e4hrige St\u00f6cke zwischen Sand und Kalk<\/h2>\n<p>Hinter Vins Nus steht derselbe Alfredo Arribas wie hinter Portal del Priorat \u2014 und sein <a href=\"\/fr\/alfredo-arribas\/\">eponymes Weingut<\/a> bewirtschaftet \u00fcber 80 Hektar zwischen beiden Appellationen, viele Reben auf urspr\u00fcnglichem Wurzelstock. Seine Parzellenweine buchstabieren die B\u00f6den des s\u00fcdlichen Montsant durch: Der Trossos Vells stammt von hundertj\u00e4hrigen St\u00f6cken auf sandigen und tonigen B\u00f6den, der Trossos Sants von uralten Grenache-Reben auf kalkhaltigem Untergrund, und der Gotes del Montsant beweist, dass Frische in einer der trockensten Regionen Spaniens aus H\u00f6he, k\u00fchlen N\u00e4chten und dem richtigen Lesezeitpunkt entsteht.<\/p>\n<p>In Darm\u00f3s schlie\u00dflich, auf 125 bis 250 Metern und keine zwanzig Meilen vom Mittelmeer, steht k\u00f6rniger Kalkstein an, durchsetzt mit Lehm und Kreide. Hier f\u00fchrt Josep Maria Anguera die Casa Gabriel weiter \u2014 <a href=\"\/fr\/vinyes-den-gabriel\/\">Vinyes d'en Gabriel<\/a>, deren Reben seit dem 19. Jahrhundert ohne Herbizide und synthetische D\u00fcnger auskommen; seit 2004 arbeitet das Gut biodynamisch. Die Wurzeln greifen bis zu acht Meter tief in den Kalk, die Nachbarn sind keine Weinberge, sondern Mandel- und Olivenhaine. Die \u00e4ltesten Sams\u00f3-St\u00f6cke z\u00e4hlen \u00fcber neunzig Jahre, und ein einzelner hundertj\u00e4hriger Tempranillo neben dem alten Brunnen tr\u00e4gt bis heute Trauben. Das Flaggschiff Mans de Sams\u00f3, reinsortiger Carignan aus den \u00e4ltesten Parzellen, entsteht in wenigen hundert Flaschen im Jahr.<\/p>\n<div class=\"sf-infobox\"><span class=\"sf-infobox-title\">Eine Traube, drei Namen<\/span>Was in Frankreich Carignan hei\u00dft und in Spanien Cari\u00f1ena, nennen sie im Montsant Sams\u00f3. Es ist dieselbe Traube, die zusammen mit der Garnacha das R\u00fcckgrat beider Appellationen bildet \u2014 alte Sams\u00f3-Best\u00e4nde mit kleinen, konzentrierten Beeren geh\u00f6ren zu den gr\u00f6\u00dften Sch\u00e4tzen der Region.<\/div>\n<\/section>\n\n<section class=\"sf-section\" id=\"boeden\">\n<h2>Auf einen Blick: die B\u00f6den der beiden Appellationen<\/h2>\n<figure class=\"sf-figure sf-figure--icon\">\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.lebendigeweine.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/priorat-montsant-karte-atlas.webp\" alt=\"Stilisierte Karte S\u00fcd-Kataloniens: das Priorat als dunkler Kern, das Montsant als Ring darum, mit den Orten El Lloar, Bellmunt, Gratallops, Porrera, Torroja, Cornudella de Montsant, Siurana, La Figuera und Darm\u00f3s\" loading=\"lazy\" \/>\n<\/figure>\n<div class=\"sf-tablewrap\"><table class=\"sf-table\">\n<thead><tr><th>Ort<\/th><th>Appellation<\/th><th>Plancher<\/th><th>Domaine viticole<\/th><\/tr><\/thead>\n<tbody>\n<tr><td>El Lloar &amp; Bellmunt<\/td><td>Priorat<\/td><td>schwarzer Llicorella-Schiefer<\/td><td><a href=\"\/fr\/portal-del-priorat\/\">Portal del Priorat<\/a><\/td><\/tr>\n<tr><td>Gratallops (Escales)<\/td><td>Priorat<\/td><td>reiner Llicorella-Schiefer<\/td><td><a href=\"\/fr\/clos-i-terrasses\/\">Clos i Terrasses<\/a><\/td><\/tr>\n<tr><td>Gratallops<\/td><td>Priorat<\/td><td>Llicorella, 8 Parzellen<\/td><td><a href=\"\/fr\/trossos-del-priorat\/\">Trossos del Priorat<\/a><\/td><\/tr>\n<tr><td>Porrera<\/td><td>Priorat<\/td><td>Llicorella-Steillagen bis 700 m<\/td><td><a href=\"\/fr\/familia-nin-ortiz\/\">Familia Nin Ortiz<\/a><\/td><\/tr>\n<tr><td>Torroja<\/td><td>Priorat<\/td><td>Schiefer, Ganztrauben-Infusion<\/td><td><a href=\"\/fr\/terroir-al-limit\/\">Terroir al Limit<\/a><\/td><\/tr>\n<tr><td>Les Montalts (La Figuera)<\/td><td>Montsant<\/td><td>Sand, roter Gips, 800 m<\/td><td><a href=\"\/fr\/terroir-sense-fronteres\/\">Terroir Sense Fronteres<\/a><\/td><\/tr>\n<tr><td>Cornudella de Montsant<\/td><td>Montsant<\/td><td>roter Lehm mit Gipsadern, 700 m<\/td><td><a href=\"\/fr\/coreografia\/\">Coreografia<\/a><\/td><\/tr>\n<tr><td>Cornudella &amp; Siurana<\/td><td>Montsant<\/td><td>gelber Lehm, Nordlagen, 700\u2013820 m<\/td><td><a href=\"\/fr\/vins-nus\/\">Vins Nus<\/a><\/td><\/tr>\n<tr><td>s\u00fcdliches Montsant<\/td><td>Montsant<\/td><td>sandig-tonig und kalkhaltig<\/td><td><a href=\"\/fr\/alfredo-arribas\/\">Alfredo Arribas<\/a><\/td><\/tr>\n<tr><td>Darm\u00f3s<\/td><td>Montsant<\/td><td>k\u00f6rniger Kalk, Lehm, Kreide<\/td><td><a href=\"\/fr\/vinyes-den-gabriel\/\">Vinyes d'en Gabriel<\/a><\/td><\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table><\/div>\n<\/section>\n\n<section class=\"sf-section sf-faq\" id=\"faq\">\n<h2>Questions fr\u00e9quentes<\/h2>\n<h3 class=\"sf-faq-q\">Was unterscheidet Priorat und Montsant?<\/h3>\n<p>Vor allem der Boden und die Regeln. Im Priorat dominiert der schwarze Llicorella-Schiefer mit steilen Terrassen und winzigen Ertr\u00e4gen; das Montsant legt sich als Ring darum und bietet Sand, Lehm, Gips und Kalk \u2014 dazu weniger strenge Appellationsregeln, die mehr Experiment erlauben. Die Rebsorten sind weitgehend dieselben: Garnacha und Cari\u00f1ena.<\/p>\n<h3 class=\"sf-faq-q\">Warum ist Clos Erasmus so ber\u00fchmt?<\/h3>\n<p>Weil er der erste 100-Punkte-Wein des Priorat war \u2014 und diese Wertung mehrfach wiederholte. Daphne Glorian keltert ihn aus Garnacha und Syrah von siebzehn Terrassen bei Gratallops, in einer Auflage von maximal zw\u00f6lf Barriques im Jahr, seit 2004 biodynamisch. Der zug\u00e4nglichere Laurel stammt aus denselben H\u00e4nden.<\/p>\n<h3 class=\"sf-faq-q\">Was ist der Arbre Negre aus dem Priorat?<\/h3>\n<p>Ein breit erh\u00e4ltlicher Einstiegs-Rotwein aus Garnacha und Cari\u00f1ena auf Llicorella-B\u00f6den, vertrieben vom Handelsprojekt Vinos para Ti \u2014 f\u00fcr viele der erste Kontakt mit dem Namen Priorat. Wer danach wissen will, wie die Region klingt, wenn Winzer sie selbst erz\u00e4hlen, findet den n\u00e4chsten Schritt in Ortsweinen wie dem <a href=\"\/fr\/gotes-del-priorat-2023-portal-del-priorat\/\">Gotes del Priorat<\/a> ou le <a href=\"\/fr\/terroir-al-limit-terra-de-cuques-negre-2021\/\">Terra de Cuques<\/a>.<\/p>\n<h3 class=\"sf-faq-q\">Was ist Sams\u00f3?<\/h3>\n<p>Der katalanische Name des Montsant f\u00fcr die Traube, die in Frankreich Carignan und in Spanien Cari\u00f1ena hei\u00dft. Alte Sams\u00f3-Reben mit kleinen, konzentrierten Beeren z\u00e4hlen zu den wertvollsten Best\u00e4nden der Region.<\/p>\n<h3 class=\"sf-faq-q\">Warum sind Priorat-Weine so konzentriert?<\/h3>\n<p>Weil der karge Schiefer die Reben kaum etwas tragen l\u00e4sst. Bei alten, wurzelechten Best\u00e4nden liegt der Ertrag mitunter bei einem Kilogramm Trauben pro Stock \u2014 wenige Beeren, in denen sich alles sammelt, was der Stein zu geben hat.<\/p>\n<h3 class=\"sf-faq-q\">Gibt es auch wei\u00dfe und orange Weine aus der Region?<\/h3>\n<p>Ja, und sie geh\u00f6ren zu den spannendsten Kapiteln: Garnatxa Blanca und Macabeu ergeben straffe, salzige Wei\u00dfweine wie den <a href=\"\/fr\/el-mas-de-l-a-quars-2023-portal-del-priorat\/\">Quars<\/a> von Portal del Priorat, die seltene Cari\u00f1ena Blanca den <a href=\"\/fr\/planetes-blanc-2023-familia-nin-ortiz\/\">Plan\u00e8tes Blanc<\/a> von Familia Nin Ortiz. Als \u201eBrisat \u00bb \u2014 katalanisch f\u00fcr maischevergoren \u2014 kommen Gerbstoff und Tiefe dazu, etwa beim <a href=\"\/fr\/terroir-sense-fronteres-brisat-2022\/\">Brisat<\/a> von Terroir Sense Fronteres. Und aus der grau-roten Grenache Gris entsteht mit kurzem Amphoren-Maischekontakt der <a href=\"\/fr\/vins-nus-siuralta-orange-2021\/\">Siuralta Orange<\/a> von Vins Nus.<\/p>\n<h3 class=\"sf-faq-q\">Ist Montsant nur der kleine Bruder des Priorat?<\/h3>\n<p>Die Winzer der Region sehen es l\u00e4ngst anders: Ihre besten Lagen \u2014 Gipsadern bei Cornudella, Kalk und Kreide bei Darm\u00f3s \u2014 tragen einen eigenen Stil, leichter und s\u00e4urebetonter als der Schiefer-Nachbar.<\/p>\n<\/section>\n\n<div class=\"sf-cta\">\n<p>Beide Appellationen f\u00fchren wir mit einer eigenen Auswahl \u2014 alle verf\u00fcgbaren Weine zeigt die \u00dcbersicht <a href=\"\/fr\/priorat-montsant\/\">Priorat &amp; Montsant<\/a>.<\/p>\n<\/div>\n\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Terroir Priorat &amp; Montsant: der schwarze Kern und sein Ring Llicorella im Zentrum, Sand, Gips, Lehm und Kalk darum herum \u2014 warum wenige hundert Meter \u00fcber den Charakter eines Weins entscheiden Auf 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