Ecume Vin Moussex Extra Brut 2018

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Artikelnummer: 9910221525 Kategorien: , Weingut:
Allergene

enthält Schwefel

Typ

,

Jahrgang

Sorte

,

Inhalt

Alkoholgehalt

11% Vol.

Restsüße

■□□□□

Säure

7,3 g/l

Trinktemperatur

Hersteller

Sextant Sarl, L'ancienne cure, 21190 Saint-Aubin / France, Bio-Zertifikat: FR-BIO-01

Verkostungsnotiz von vom 05.08.2020, Copyright Sebastian Bordthäuser

Julien Altaber stammt aus der Auvergne und wusste bereits mit 16 Jahren, dass sein natürliches Habitat die Welt des Weines ist. Nach einigen Lehrjahren bei diversen Weingütern traf er 2002 auf Catherine und Dominique Derain, wo er sich in die Grundlagen des biodynamischen Weinbaus vertiefte. Er kaufte seine ersten Trauben von den Derains und machte seine ersten eigenen Erfahrungen, woraus das Projekt Sextant entstand. Seit 2010 besitzt er eigene Weinberge, die über den ortsüblichen Pinot Noir und Chardonnay auch Anlagen mit Aligote, Pinot Gris und Gamay umfassen. In Saint-Aubin fand er schließlich sein heutiges Weingut, dass er stets um attraktive Lagen erweitert. Sein Ziel ist es, trinkfreudige und authentische Weine zu erzeugten, statt um jeden Preis an die burgundische Klassifikation anzuknüpfen.

Der Ecume ist eine Cuvée aus 66% Aligoté und 33% Gamay. Die Tauben werden getrennt gelesen und im Anschluss direkt gepresst. Nach begonnener Gärung werden die Moste bei ca. 20 g/l Restzucker gemischt, ungefiltert und ohne Schwefelzusatz kalt stabilisiert gefüllt.

Farbe

Strohgelb und leicht getrübt mit leichten Orange-Anklängen.

Nase

Der 2018 Ecume von Julien Altabers Sextant ist ein Pet Nat oder besser Vin Mousseux, wie Altaber es bevorzugt. Die Cuvée aus zwei Dritteln Aligote und einem Drittel Gamay duftet dezent nach Gebäck wie Mürbeplätzchen, die mit einem Klecks roter Marmelade bestrichen wurden. Eine schüchterne Aprikose lugt hinter dem mürben Apfel hervor und ein paar Zimtblüten hat es ebenfalls hierhin verschlagen.

Mund

Am Gaumen strahlt der 2018 Ecume in funkelnder Brillanz Das feine Mousseux wirkt trinkbeschleunigend und glitzert am Gaumen wie Sternen-Staub. Aromatisch mischen sich abermals Plätzchen mit reichlich mürben Apfel und glockenklarer Säure, die ihn am Gaumen vollends ausleuchtet. Animierend mit saftiger Frucht und zarten Hefenoten fliesst er über den Gaumen, dass es nur so rauscht. Flasche leer – Feuerwehr!

Speiseempfehlungen von Sebastian Bordthäuser

  • Frischkäse-Stulle mit reichlich Schnittlauch, roten Johannisbeeren und schwarzem Pfeffer
  • Sardellen mariniert in Sherry Essig mit Petersilie und Zitrone
  • Schweine-Koteletts mit Dörrobst und confierten Schalotten

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