Riesling Clos Windsbuhl 2019

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Artikelnummer: 9950302217 Kategorien: , Weingut:
Allergene

enthält Schwefel

Typ

Jahrgang

Sorte

Inhalt

Alkoholgehalt

13% Vol.

Restsüße

■□□□□

Säure

7,0 g/l

Trinktemperatur

11°

Hersteller

Domaine Zind Humbrecht, 4 Route de Colmar, 68230 Turckheim / France, Bio-Zertifikat: FR-BIO-01

Verkostungsnotiz von vom 09.07.2021, Copyright Christina Hilker

Info zum Wein

Olivier Humbrecht

Das Clos Windsbuhl hat eine unglaubliche Geschichte, die bis ins 14. Jahrhundert zurückreicht, als es im Besitz der Habsburger von Österreich war. Das Elsass war bis 1648 Teil des Heiligen Römischen Reiches. Von Anfang an galt es als ein besonderer Ort, nicht nur wegen der Qualität der Weine und ihrer Einzigartigkeit, sondern auch wegen der Schönheit der Natur, die den Weinberg umgibt, und der starken Energie des „Hügels, auf dem der Wind spielt“. Die höhere Lage, die Nähe des Waldes und der dünne felsige Kalkboden sind wahrscheinlich die Hauptfaktoren, die erklären, warum der Windsbuhl Weine mit solch einer Eleganz und edlem Charakter produziert.

Info zum Ausbau

Der Weinberg zeigte sich im Jahr 2019 hervorragend, die Trauben waren perfekt reif, aber was noch wichtiger ist, sie hatten ein Gleichgewicht, das es den einheimischen Hefen erlaubte, einen intensiven, trockenen Wein zu erzeugen. Er wurde 18 Monate auf der groben Hefe gelagert, bevor er ohne jegliche Manipulation abgefüllt wurde.

Farbe

Intensives Goldgelb.

Nase

Die Nase des 2019er Riesling Clos Windsbuhl fordert die Karaffe ein, denn erst mit dem nötigen Sauerstoffkontakt beginnt sich dieses Monument vom Kalkstein zu offenbaren. Wenig Frucht, dafür zunächst Noten von Mandeln, hellen Nüssen, Weinhefe, zart rauchige Anklänge und heller Tabak dringen aus dem Glas hervor. Nach längerer Öffnung dann Pomelo, rosa Grapefruit und kleine rote Äpfel. Dichte, Tiefe und überbordende Mineralität sind die Attribute, die diesen spektakulären Wein prägen, der bereits zum jetzigen Zeitpunkt Großes im Duft verspricht.

Gaumen

Markant, sehr trocken und unglaublich präzise mit fordernder Würze und kristalliner Salzigkeit trifft er auf die Zunge und bringt den Speichel sofort zum Fließen. Die Frucht erinnert in seinem jugendlichen Stadium an Zitrus und Apfelschale. Man sollte diesen burgundisch anmutenden Tropfen zunächst ein paar Jahre im Keller vergessen, er wird es uns mit einer wahren Explosion an Vielschichtigkeit danken. Langer, nicht enden wollender Nachhall – ein Wahnsinnstropfen!

Dem Ungeduldigen, der ihn zum jetzigen Zeitpunkt öffnen möchte, sei geraten ihn mindestens einen Tag vorher zu dekantieren und nicht zu kalt aus großen Burgundergläsern zu genießen.

Speiseempfehlungen von Christina Hilker

  • Risotto mit weißem Trüffel
  • Steinbutt im Fenchelmantel mit Riesling-Schalotten-Sauce und Kaviar
  • Junger Fasan auf Wirsing mit Räucherspeck und Riesling-Sauce

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