Chardonnay Auxerrois ZIND 2019 – Domaine Zind-Humbrecht

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Artikelnummer: 9950302211 Kategorien: , , Weingut:
Allergene

enthält Schwefel

Typ

Jahrgang

Sorte

,

Inhalt

Alkoholgehalt

13% Vol.

Restsüße

■□□□□

Säure

7,1 g/l

Trinktemperatur

11°

Hersteller

Domaine Zind Humbrecht, 4 Route de Colmar, 68230 Turckheim / France, Bio-Zertifikat: FR-BIO-01

Verkostungsnotiz von vom 09.07.2021, Copyright Christina Hilker

Info zum Wein

Olivier Humbrecht

Der Clos Windsbuhl wurde Ende 1987 von der Domaine Zind-Humbrecht erworben. Wir erkannten schnell, dass einige Teile neu bepflanzt werden mussten, um entweder eine besser geeignete Rebsorten-/Wurzelstock-Kombination zu wählen und/oder die Pflanzdichte zu ändern. Der Teil des Clos, der dem Wald am nächsten lag, musste neu bepflanzt werden. Bei der Abwägung der Optionen entschieden wir uns, etwas früher reifende Sorten zu wählen, um den kühlenden Effekt des nahen Waldes zu kompensieren. Anstatt die klassische Kombination Auxerrois/Pinot-Blanc zu pflanzen, haben wir letztere durch Chardonnay ersetzt.

Info zum Ausbau

Leider ist der Chardonnay im Elsass nicht für Stillweine zugelassen, so dass wir diesen Wein jedes Jahr im Vin de France deklassieren müssen. Der Chardonnay gehört zur Pinot-Familie, kann aber im Vergleich zum Pinot-Blanc geringere Erträge bringen und auf der Kalkstein-Geologie des Windsbuhls eine schöne Säure behalten. Im Jahr 2019 war die Produktion eigentlich recht klein, daher haben wir auch einen kleinen Prozentsatz Pinot Gris in den Verschnitt gegeben, der knochentrocken vergoren wurde.

Farbe

Strahlendes Goldgelb mit zarten grünen Reflexen.

Nase

Kalkige Noten, ein Hauch Streichholz sind das Erste, was man beim Hineinriechen in den 2019er Zind wahrnimmt. Nach dem Umfüllen in die Karaffe zeigt er Zitrus- und Grapefruitnoten, Mandarinenschale und einen Hauch Weißbrotkruste, Anis, Fenchel und Süßholz. Er befindet sich noch am Anfang seiner Entwicklung und zeigt sich geöffnet nach einem Tag im Kühlschrank umso schöner.

Gaumen

Auf der Zunge überrascht er mit Saftigkeit und Exotik. Deutliche Passionsfruchtnoten, saftige Ananas und wieder Zitrus und Grapefruit, vereint mit einer salzigen Spur und überaus anregender Säure. Ein unglaublich belebender Vertreter seiner Art und ein Wein, den man wunderbar vielseitig zu unterschiedlichsten Speisen kombinieren kann. Straff und trocken wird er in äußerst positiver Erinnerung bleiben!

Speiseempfehlungen von Christina Hilker

  • Tofu-Schnitten geröstet mit exotischem Gurkensalat und Koriander
  • Geflügel-Spieße mit Pfirsichspalten auf Avocado-Püree
  • Seeteufel vom Grill mit Papaya-Maracuja-Salsa

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